Kraft von oben

Uns allen hilft es, wenn wir innehalten, beten und auf den Schöpfer hören.
Barack Obama, anlässlich des 60. Nationalen Gebetsfrühstück in Washington D.C

Mit dem Pfingstfest geht die Saison der grossen christlichen Festtagen zu Ende. Doch was feiern wir da eigentlich? In einer Strassenumfrage von dewezet.tv gaben die überraschten Passanten die unterschiedlichsten Antworten: Von „Irgendwas war da“ über „Sommeranfang“ bis zu „Christihimmelfahrt“ wurde mehr fragend als überzeugend geantwortet. Ein ähnliches Resultat zeigte eine Umfrage der Coopzeitung, bei welcher zwar immerhin 38 % auf die richtige Antwort tippten, jedoch auch 29 % zugaben, es nicht zu wissen und 18 % das Pfingstfest mit dem Osterfest verwechselten und mit „Auferstehung Jesu“ antworteten.

Nicht auf mich alleine gestellt

Schade, wenn wir Pfingsten „verpassen“. Denn das, was wir da eigentlich feiern, ist kraftvoll bis zum heutigen Tag und ist eine göttliche Hilfe in der Lebensgestaltung und eine Unterstützung von oben, wenn wir durch schwierige Phasen des Lebens gehen. An Pfingsten denken wir daran, dass Gott seinen guten Geist auf die Welt geschickt hat und die Menschen, die sich darauf einlassen, mit dieser dynamischen, unfassbaren Kraft erfüllt.

Was Jesus seinen Freunden und Nachfolgern versprochen hatte, traf an Pfingsten ein und dieser Heilige Geist ist bis heute Tröster, Kraftspender, Helfer, Horizonterweiterer, „Lösungsaufzeiger“… für uns. Pfingsten sagt mir, dass ich nicht auf mich alleine gestellt bin. Ich habe da diese schwer beschreibbare und nicht beherrschbare (Der Geist weht, wo er will.) Kraft Gottes in mir: Stärker und dynamischer als jede Philosophie oder Menschenkraft und doch sanfter und liebevoller als alles Irdische.

In Ahnlehnung an einen bekannten Werbeslogan eines Autobauers würde ich sagen: Leise, kraftvoll… – Heiliger Geist.

In dem Sinn: Auf ein kraftvolles, vielleicht auch leises, Pfingstfest.

 

Mein  Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den LebensbereichSpiritualität“.

Geniessen können

Wer nicht selbst geniesst, wird ganz schnell ungeniessbar.
(Quelle: Simplify your time)

Ich kann geniessen! Letzte Woche, zum Beispiel, genoss ich das, was das Leben so schön macht, ganz oft: Ein Mittagessen mit einem Freund am Bielersee, unser zwölfter Hochzeitstag, den wir mit einem wunderbaren kulinarischen und kulturellen Abend im Bäre Buchsi feierten, das feine Muttertagsmenü, das Erreichen eines Etappenzieles eines grossen Projektes, das Lesen eines tollen Buches… Und zu guter Letzt liess ich die Woche bei einem Glas Rotwein ausklingen.

Zum guten Umgang mit sich selbst gehört, dass man geniessen kann. Zeit für sich selbst – vielleicht mit anderen zusammen – aber nicht für andere, einfach für mich – „egoistische Zeit“. Natürlich soll mein Leben nicht einfach ständig um mich selbst drehen. Doch bei vielbeschäftigten, engagierten Menschen liegt die Gefahr öfters darin, sich nur noch um die Arbeit oder um andere Menschen (zum Beispiel die Kinder) zu drehen. Bewusst geniessen, ist eine Möglichkeit, sich selbst ernst zu nehmen, sich um sich selbst zu kümmern, damit man nicht ver-kümmert. Geniessen ist sehr individuell – was für mich ein Genuss ist, kann für einen anderen Stress bedeuten. Daher ist es wichtig, herauszufinden, wie ich geniessen, Energie tanken und einfach mal die „Seele baumeln lassen“ kann.

Massvoll geniessen

Ja, ich kann geniessen! Leider kam auch das Feedback meiner genussvollen Woche sehr direkt und ungeschminkt: Am Montagmorgen zeigte mein wöchentlicher Gewichtsindex steil nach oben. Damit mein Gewichtsindex nicht Woche für Woche in die Höhe schnellt, muss ich darauf achten, dass mein Geniessen massvoll bleibt.

Dies ist auch darum wichtig, weil geniessen nur dann wirklich „Genuss“ ist, wenn es nicht zur Selbstverständlichkeit wird. Das feine Gala-Dinner verliert seinen Reiz, wenn wir es jeden Mittag haben – so wird auch das Spezielle zum Gewöhnlichen, aus Genuss wird Selbstverständlichkeit.

Noch schlimmer ist, wenn aus Genuss eine Sucht wird. Was wir anfangs geniessen, kann bei übermässigem Konsum zur Selbstverständlichkeit und mit der Zeit sogar zur Sucht werden. Daher ist gut, wenn wir uns ab und zu fragen: Ist dies und das ein Genuss- oder vielleicht doch ein Suchtmittel für mich?

Ich liebe es, zu einem feinen Essen oder an einem gemütlichen Sommerabend im Garten ein Glas Rotwein zu geniessen. Da ich will, dass dies wirklich ein Genuss bleibt, verzichtete ich dieses Jahr während der Fastenzeit auf Alkoholkonsum. Es war gar nicht so einfach, denn es gab ganz viele Gelegenheiten in diesen sechs Wochen, zu denen ein Glas Rotwein eigentlich einfach dazu gehört hätte…

Geniessen – unbedingt! Aber bitte auch immer in gesundem Mass.

Ausgewogen geniessen

Ein zweiter Punkt scheint mir wichtig, wenn wir gut mit uns selbst umgehen wollen: ausgewogen – oder ganzheitlich – geniessen. Wir tun uns und unserem Körper einen Bärendienst, wenn Geniessen für uns nur mit „Kalorienzufuhr“ zu tun hat. Ideal ist, wenn wir mit unserem Geniessen unserem Körper, unserem Geist und unserer Seele etwas Gutes tun.

Diese verschiedenen Bereiche entsprechen drei Tanks, die alle auf ihre Weise immer mal wieder einen Tankfüllung brauchen.

Den emotionalen Tank füllen wir vielleicht im Zusammensein mit Freunden. Oder mit einem Vollbad. Oder einem Ausflug in die Berge.

Den geistigen Tank füllen wir in dem wir unserem Verstand Futter geben. Ich las kürzlich genussvoll die Biographie von Steve Jobs. Das war geniessen für den Geist.

Für den körperlichen Tank gibt es verschiedene Unterbereiche: Da sind die vernünftige Ernährung, genügend Schlaf, regelmässige Bewegung. Da komme ich immer mal wieder mit mir selbst in den Clinch: Schlafen, ja, das ist ein Genuss für mich. Essen auch – aber eben vielleicht nicht unbedingt die gesunde Ernährung. Und bei der Bewegung muss ich immer wieder herausfinden, wie ich lust- und genussvoll Sport treiben kann. Nicht selten erlebe ich, dass ich mir erst einen Ruck geben muss und dann auf dem Bike im Wald es wirklich geniessen kann, wenn ich meinen Körper fordere und der Schweiss mir übers Gesicht läuft.

Geniessen können ist wichtig! Darum ist es wichtig, zu wissen, wie wir geniessen können. Viel Freude beim Herausfinden und beim Geniessen!
Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Selbst“.

Geben oder Nehmen? Beides!

Frage nicht was dein Land für dich tun kann,
sondern was du für dein Land tun kannst!

John F. Kennedy

Ist dieser berühmte Satz vom ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy eine Aufforderung zu poltischem Handeln? Sicher auch. Doch dahinter steckt viel mehr: Es ist schlichtweg ein fundamentales Prinzip für das Funktionieren unserer Gesellschaft. Mehr Mitmenschlichkeit und stabilere, befriedigendere zwischenmenschliche Beziehungen können die Folge sein, wenn wir der Aufforderung von JFK nachkommen.

Das „Nehmen“ ist uns Menschen oft näher als das „Geben“. Im Kern steckt wohl in jedem von uns ein kleiner (oder manchmal auch ein grosser) Egoist. In der Bibel für Ungläubige steht zu diesem Thema (Seite 40): „Und stimmt es nicht, dass wir uns manchmal an der Supermarktkasse vordrängeln oder einem anderen Autofahrer den letzten freien Plarkplatz wegnehmen? Ja, wir denken an uns selbst zuerst, und meistens schämen wir uns noch nicht einemal deswegen.“

Doch eine Gesellschaft mit lauter Egoisten ist zum Scheitern verurteilt. Zum Glück – oder besser: Gott sei Dank – steckt im Kern von uns Menschen auch das Bedürfnis nach Gemeinschaft. Alle sind auch gerne mal alleine, aber keiner ist gerne einsam. Dank diesem Wunsch nach Gemeinschaft mit anderen Menschen haben wir hoffentlich im Lauf der Zeit gelernt, dass Beziehungen nicht nur im „Nehmen-Modus“ gelebt werden können. Vielleicht sind wir mit diesem Bewusstsein, dass zu erfüllenden Beziehungen das Geben und das Nehmen gehören,  gross geworden. Vielleicht mussten wir aber auch auf die harte Tour lernen, dass man als Egoist eines Tages keine Freunde mehr hat.

Jeder hat etwas zu geben

So oder so, wir tun gut daran, wenn wir uns ab und zu die Aufforderung von Kennedy zu Herzen nehmen und danach fragen, was wir in die Gemeinschaft einbringen können. Jeder Mensch, egal wie intelligent, reich, alt, angesehen… er/sie ist, hat etwas zu geben. Dies gilt für den privaten, familiären Rahmen, aber auch für den öffentlichen, den Bereich der Gesellschaft. Viele Dienste, die früher selbstverständlich einfach getan wurden (Kinderbetreuung, Pflege der Eltern, Einsatz fürs Gemeinwohl), werden heute verstaatlicht oder sonst wie professionalisiert. Es gibt viele gute Gründe dafür (Anerkennung der Arbeit, Entlastung der Familien, Kompetenz), doch diese Entwicklung hat auch eine Schattenseite. Sie fördert nähmlich die Konsumhaltung in welcher wir die Dienstleistungen der öffentlichen Hand in immer grösserer Selbstverständlichkeit beanspruchen oder gar fordern.

Dass dies ein böses Erwachen zur Folge haben kann, liegt auf der Hand: Wer immer mehr konsumiert, bekommt eine immer höhere Rechnung präsentiert. Und die könnte irgendwann sogar unser dickes Schweizer Portemonnaie überfordern.

Zurück zur Mitmenschlichkeit im Beziehungsalltag: Diesen Sonntag spreche ich an der gms Matinée in der Serie „z’friede läbe“ über die Zufriedenheit in der Gemeinschaft. Dabei werden wir unter anderem über die Gründe nachdenken, warum wir uns nicht in die Gemeinschaft eingeben. Manchmal bringen sich Menschen nicht in Gemeinschaft ein, wegen sich selbst (Minderwertigkeit, sich zu wichtig nehmen, keine Zeit…) und manchmal geben sich Menschen nicht in Gemein­schaft ein, wegen den anderen. Da werden Vorurteile zu schier unüberwindbaren Hindernissen auf dem Weg zum Mitmenschen. Unser Denken über den anderen ist in dem Fall möglicherweise so negativ geprägt (der will mich nur ausnützen, die ist nicht vertrauenswürdig…), dass ein „Geben“ und „Nehmen“ gar nicht stattfinden kann, weil ich mich niemals auf Gemeinschaft einlassen werde.

Dabei brauchen erfüllende Beziehungen genau dieses Wechselspiel vom Geben und Nehmen. Wir erleben dann grösstmögliche Zufriedenheit in der Gemeinschaft, wenn wir uns zugehörig fühlen, einen aktiven Beitrag leisten können, uns auch mal ein Fehler unterlaufen darf und wir zum Geniessen (nehmen) eingeladen werden.

 

Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den LebensbereichGesellschaft“.

Flicken oder wegwerfen?

Das Wörtchen Ehe besteht nur aus drei Buchstaben,
von denen zwei sogar noch gleich sind.
Und trotzdem muss manches Ehepaar
Jahrzehnte daran buchstabieren.

Agatha Christie

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Tatsächlich wird es einem oft schwer gemacht, etwas Kaputtes zu flicken. Es kommt einem zum Beispiel oftmals günstiger, einen neuen Drucker anzuschaffen, als den alten reparieren zu lassen…

Diese Mentalität färbt leider auch auf unsere Art, Beziehungen zu leben, ab: Der Aufwand, einer gefährdeten oder gar gescheiterten Beziehung eine zweite Chance zu geben, scheint uns oftmals zu gross.

Kürzlich bin ich an einem Juwelier vorbeigegangen und bin ab der Werbung vor dem Geschäft erschrocken:

Wie geschmacklos ist eine solche Reklame… Als wäre eine Beziehung zu beenden so einfach und selbstverständlich wie die Kleider zu wechseln. Ich beende meine Ehe und verdiene noch Geld damit, oder wie? Ich bringe meinen Ehering zurück zum Juwelier und bin offen für das nächste Abenteuer… Was es (finanziell und emotional) kostet, wenn eine Beziehung in Brüche geht, wird hier selbstverständlich nicht kommuniziert.

Leider sind hier auch die Fernsehvorbilder nicht wirklich hilfreich. Im Film gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, wie Beziehungen zwischen Mann und Frau ausgehen: Entweder landen die beiden im Bett oder es kommt zum „Türezuschmeissen“. Wo haben wir im Film oder im richtigen Leben die Vorbilder, die die Kraft aufbringen und sich vor der Beziehungsarbeit nicht drücken?

Ein altes Ehepaar wurde an ihrer Goldenen Hochzeit gefragt, was ihr Rezept für ihre lange Ehe sei. Die Frau sagte: „Früher hat man kaputte Dinge noch geflickt“.

Ich glaube, in diesem Satz liegt sehr viel Wahrheit. In unserer Gesellschaft geben Paare viel zu schnell auf und vergessen, dass eine Trennung/Scheidung oftmals mindestens so viel Energie kostet, wie der Entscheid, es nochmals gemeinsam zu versuchen.

Leicht ist es nicht, etwas zu flicken. Gerade in unserer Zeit sind wir nicht mehr Spezialisten im Flicken. Doch der Aufwand lohnt sich – selbst wenn man die „Flickspuren“ sehen wird. Unsere Partnerschaft wird nicht mehr „neu“ aussehen. Aber genau da liegt auch eine Chance: Durchgestandene Krisen „schweissen“ zusammen, sagt man. „Schweissen“ tönt doch auch nach flicken, oder? Durchlebte Stürme werden unsere Beziehung zu etwas ganz Speziellem und zu unserem Eigenen machen.

In dem Sinn: Viel Mut und Ausdauer zum Flicken.

Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den LebensbereichLiebe“.

Mut tut gut

Ohne Mut und Entschlossenheit kann man in großen Dingen nie etwas tun, denn Gefahren gibt es überall.
Carl von Clausewitz

Anfangs Jahr lag eine Anfrage auf meinem Tisch, die mich faszinierte. Auf der anderen Seite war ich jedoch auch unsicher, ob ich das packen würde. Und so stand ich vor der Frage: Soll ich eine Offerte einreichen und mich damit um diesen spannenden Auftrag bewerben?

Vor Jahren ging es mir ähnlich: Quasi aus dem Nichts stand ich vor einer Klasse und hatte ein Fach zu unterrichten, das mir (inzwischen) fremd war. Dies war eine äusserst unangenehme Situation.

Doch jetzt war die Ausgangslage anders. Zu diesem Thema hatte ich tatsächlich etwas zu sagen, neu hingegen waren die Umstände, die Form der Schulung. Ich packte allen Mut zusammen und stellte eine Offerte zusammen. Dies mit dem Hintergedanken, dass ja wahrscheinlich noch zig andere an diesem Auftrag interessiert wären und die Chancen für einen Zuschlag wohl eher gering wären.

Die Antwort kam schneller als mir lieb war: „Wir wollen Sie“ – in paar wenigen Wochen soll es soweit sein. Inzwischen ist diese Schulung erfolgreich über die Bühne gegangen, der Auftraggeber meinte, mein Angebot hätte ihm unter allen anderen am meisten zugesagt, und ich wurde für meinen Mut belohnt. Mehr noch! Die tollen Rückmeldungen haben mich erMUTigt und mir neuen Mut geschenkt.

Das ist die positive Mut-Spirale: Mut – Herausforderung anpacken – Ermutigung durch Erfolgserlebnis – neuer Mut. Und so können wir uns weiterentwickeln, schaffen mit der Zeit Dinge, die wir uns früher nie zugetraut hätten. Fazit: Mut tut gut! Das habe ich in meiner Coachingausbildung bei Urs Bärtschi (Coachingplus) immer wieder gehört. Und er hat recht.

Wie oben geschrieben, habe ich die negative Spirale auch schon erlebt. Da schickt man sich in einem „Mutanfall“ in ein Wahgnis, das dann nicht zu Ermutigung sondern zu Ohnmacht führt. Das kann schon mal passieren! Manchmal schätzen wir eine Situation falsch ein oder werden gar zu etwas gedrängt und unser Bauchgefühl wird durch vernünftig klingende Begründungen übertönt. Hier ist es wichtig, dass wir uns unser Scheitern eingestehen, uns unsere Entmutigung oder Ohnmacht jedoch nicht in eine Sackgasse führt. Verloren hat nicht, wer am Boden liegt. Verloren hat, wer nicht mehr aufsteht!

Und ein nächstes Mal prüfen wir vielleicht gründlicher, auf welche Herausforderung wir uns einlassen (Was sagt der Kopf?, Was sagt der Bauch?, Was raten unsere Freunde?), damit der Mut zu ErMUTigung und somit zu neuem Mut führen kann.

Ermutigung kann beflügeln

In den ersten Monaten dieses Jahres hatten wir neben dem oben erwähnten Auftrag noch viele weitere äusserst ermutigende Engagements für Coachings, Referate und Seminare. Dabei durften wir selbst die beflügelnde Wirkung von Ermutigung erfahren. Wir haben neuen Mut getankt für weitere Herausforderungen.

Und weil solche Rückmeldungen auch die besten Empfehlungen für unsere Angebote sind, schliesse ich diesen Artikel mit einigen solchen Statments, die kürzlich bei uns eingegangen sind:

Wir versuchen, die neu gewonnene Paarenergie in den Familienalltag zu retten und schauen uns dann gerne unsere Specksteine an der Wand an! Merci vielmals für das spannende und entspannte Weekend im Ländli!
Und natürlich befinden wir uns tagtäglich in Bergen von Spaghetti und leeren Waffelnkästchen :-). Da wir doch einige Freunde damit glustig gemacht haben, wären wir dankbar, wenn ihr uns die Powerpoint-Präsentation dazu mailen könntet.
Feedback von D. + R.M. zu unserem Timeout-Weekend für Paare

Zuerst noch einmal herzlichen Dank für das tolle Time out Weekend vom vergangenen Wochenende. Wir haben viele interessante Inputs, Ideen und Gedanken mit nach Hause genommen, an denen wir nun arbeiten möchten.
Feedback von P.K. zu unserem Timeout-Weekend für Paare

Ein Teil dieses Dankes und der Freude gehört Dir! Ich möchte ihn Dir gerne weiterreichen, denn Du hast mich angelernt und motiviert, Deine Scripts zur Verfügung gestellt, damit ich mich einüben kann ins Aufbauen einer Geschichte. Ich bin so froh darum!
Es war ein schöner Tag, als ich bei Dir war, und ich trage Dein Gesicht in meinem „inneren Adressbuch“ der Menschen, denen zu begegnen ein Geschenk war!

Feedback von M.B. zum Motivationstag Puppenspiel + Bauchreden

Für eure gewinnende Art, uns in das Thema Leben in Balance mitzunehmen, danken wir euch ganz herzlich. Es ist auch wohltuend, euch in eurer ergänzenden Verschiedenheit zu erleben. Wir haben uns echt wohl gefühlt mit euch und hoffen, dass die guten Impulse in uns weiterwirken.
Feedback vom FEWO-Team auf unser Seminar

 

 

Mein  Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den LebensbereichArbeit“.

Mehr als "World Peace"

Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann. Lasst euch durch nichts ´in eurem Glauben` erschüttern, und lasst euch nicht entmutigen!
Jesus in der Bibel, Johannes 14,27 (Neue Genfer Übersetzung)

Dieses Versprechen von Jesus fasziniert mich. Nicht weil ich mir auf eine utopische Weise „World Peace“ daraus erhoffe. Nein, der Bibelspruch sagt ja eben gerade, dass der Friede, den uns Jesus anbietet, also der göttliche Frieden, nicht gleichzusetzen ist mit dem Frieden, den diese Welt gibt.

Jesus spielt hier auf das Schalom Konzept an (Schalom = „Frieden“ auf hebräisch). Schalom enthält viel mehr als die Abwesenheit von Konflikten:

Anders als im abendländischen Denken ist Frieden im orientalisch-biblischen nicht einfach die Abwesenheit von Krieg, sondern ein viel weiterer und vornehmlich positiv gefüllter Begriff. »Frieden« (hebräisch schalom) meint: umfassendes Glück, Wohlergehen des Einzelnen und der Gemeinschaft, gelungenes Leben in gelungenen Beziehungen – zueinander, zu sich selbst, zur Umwelt, zu Gott.
(Quelle: bibelwissenschaft.de, Worterklärung zu „Frieden“)

Schalom meint „ganzsein“, nicht bloss ein Schweigen der Waffen, sondern ein in allen Lebensbereichen erfahrbares Heil- und Ganzsein.

Eigentlich sollte es nicht erstaunen, dass der Schöpfergott, der das Leben in all seiner Fülle und in all seinen Facetten geschaffen hat, uns ganzheitlichen Frieden, Schalom in allen Bereichen, anbietet. Doch leider wurde aus dem Bereich der Spiritualität je nach Prägung ein einseitig mystisches, weltfremdes und leibfeindliches Konzept entwickelt: Gott wird auf eine transzendente Erfahrung reduziert, auf der Suche nach Geborgenheit in Katastrophensituation angerufen oder ist verantwortlich für mein Seelenheil, hat aber mit dem restlichen Leben nichts zu tun.

Wenn ich an das, was Jesus hier seinen Freunden damals und auch uns heute anbietet, denke, kommt mir das Konzept von Leben in Balance, wie wir es in unseren Seminaren und in Coachings vermitteln, in den Sinn:

  • Eine neu geschenkte Gottesbeziehung (Spiritualität).
  • Eine gesunde Beziehung zu mir selbst (Selbst).
  • Erfüllende Beziehungen in Partnerschaft und Familie (Liebe).
  • Wechselseitige, gleichwertige Beziehungen zu meinen Mitmenschen (Gesellschaft).
  • Eine befriedigende Beziehung zu meiner Tätigkeit (Arbeit).

Was für ein Gott, dem es ein Anliegen ist, mir Frieden/Zufriedenheit im sozialen, seelischen, physischen sowie psychischen und sogar im wirtschaftlichen Bereich zu schenken?

 

 

Mein  Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den LebensbereichSpiritualität“.

Weltverbesserer – Praxisbeispiel

Es ist nie zu früh, mit dem Geben anzufangen.
Blake Mycoskie, Gründer und „Chief Shoe Giver“ von TOMS Shoes

Passend zu meinem Blogartikel dieser Woche, Ein Weltverbesserer sein, habe ich mich heute morgen von der Story von Blake Mycoskie inspirieren lassen. Die Geschichte berührt mich und darum Teile ich sie gerne mit allen, die im Kleinen oder Grossen auch Weltverbesserer sein möchten.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=f5OCcD4qbk8[/youtube]

Ein Weltverbesserer sein

Jeder Mensch hat die Chance,
mindestens einen Teil der Welt zu verbessern,
nämlich sich selbst.

Paul Anton de Lagarde

Ein kurzer Blick in die Tagesschau und es ist offensichtlich: Auf unserer Welt herrschen katastrophale Missstände. Ungläubig schauen wir nach Damaskus und können diese syrische Tragödie nicht fassen.

Heute ist es Syrien – gestern war es Lybien und morgen wird ein nächster selbstverliebter Machthaber Grund für unser verständnisloses Kopfschütteln sein. Weil News nach einer gewissen Zeit keine News mehr sind und uns die immer gleichen Berichterstattungen nur noch langweilen (würden), geraten viele weitere Konflitkherde dieser Welt in den Hintergrund oder gar in Vergessenheit.

Einige der menschenverachtendsten Katastrophen blenden wir wohl auch desswegen aus, weil wir bei genauerem Betrachten unser eigenes Verhalten kritisch reflektieren müssten. Ich gebe zu: Es ist wesentlich einfacher, mit dem Finger auf einen machtbesessenen Unterdrücker zu zeigen, als zu fragen, wo ich selbst Teil der schlimmsten Ausbeutung unserer Zeit bin. Wo lebe ich auf Kosten der Menschen in der 3. Welt? – Ähm, wie hiess schon wieder dieser Diktator aus Syrien? …

Nein, ich will nicht vom Thema ablenken. Das einleitende Zitat macht klar: Auch wenn wir wohl kaum die ganze Welt alleine verändern können, gibt es doch einen Teil, den jeder von uns anpacken kann und sollte: Sich selbst zu verbessern.

Veränderung ist möglich, wenn auch nicht ganz gratis. Ein Beispiel: Gegenwärtig mache ich mir Gedanken, ob ich unsere budgetschonenden Kaffeebohnen künftig mit sozial gerecht produzierten ersetzen soll. Ich weiss: Es ist eine kleine Sache und damit werde ich die Welt noch nicht grossartig verbessern. Aber es zeigt ein Dilemma, in dem ich (wir?) stehe: Wie kann ich mit meinem bescheidenen Budget auskommen, ohne dies auf Kosten anderer Menschen zu tun, die für die Produktion meiner Billigprodukte ausgebeutet werden?

Eigentlich wollte ich nicht über Kaffeebohnen schreiben, sondern der Frage nachgehen, wie wir denn uns selbst verbessern können. Wie schaffen wir es, egal in welchem Bereich, unser Verhalten oder unsere Lebenssituation zu verändern?

Der erste Schritt zur Veränderung ist immer, dass ich meinen Alltagstrott unterbrechen lasse. Ich werde nicht einfach zufällig ein besserer Mensch. Mein Leben (ziel)bewusst zu gestalten, braucht auch einen bewussten Entscheid dazu. Oder, das wünsche ich aber keinem: Unser Körper zieht irgendwann die Notbremse und wir landen in einem Burnout, was uns zwingt, unser Leben zu überdenken.

Ob in der Unternehmensberatung oder in der Psychologie: Es gibt die schönen Theoriemodelle der Veränderung zu hauf. Ich selbst liebe es möglichst einfach. Darum habe ich aus dem simplen „Luege, Lose, Loufe“ meinen persönlichen Praxiszyklus gemacht. Und genau der kam mir gerade eben in den Sinn, als ich ein einfaches Bild für die Schritte der persönlichen Veränderung suchte.

  • Warte: Wenn wir nicht aus dem Hamsterrad aussteigen und unsere Betriebsamkeit stoppen, werden wir uns nie verändern!
  • Luege: Genau hinschauen und unsere Situation betrachten. Ob es wie oben um unser Konsumverhalten geht oder ob wir uns Veränderung im Job oder in der Beziehungsgestaltung wünschen, wir müssen hier die Ist-Situation wahrnehmen und festhalten.
  • Lose: Was sagt unser Bauch zu dieser bestimmten Situation? Hier geht es darum, in sich selbst zu hören. Bauchgefühl und Verstand sollen gemeinsam entscheiden, wo wir mit der Ist-Situation zufrieden sind und wo wir Handlungsbedarf erkennen (Soll-Zustand).
  • Loufe: Kein Modell bringt uns weiter, wenn am Ende nicht die Aktion steht. Welche kleinen Schritte will ich ab heute in Angriff nehmen?

Oft sind wir gut darin, zu sehen, wo unser Gegenüber Veränderungspotenzial hat. Doch bevor wir mit besserwisserischen Tipps kommen: „Warte“! Ich kann weder die Welt noch meine Mitmenschen verändern, doch ich kann mich verbessern. Und während ich dies tue, kommt Bewegung ins ganze „Lebensmobile“ und die Welt wird vielleicht doch ein bischen besser…

 

 

Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den LebensbereichSelbst“.

Konfrontationen ausweichen?

Strafe sie mit Freundlichkeit!
Brigitte Gerber

Heute, zwischen Karfreitag und Ostersonntag, mache ich mir Gedanken darüber, was zu tun ist, wenn Schwierigkeiten in einer Gemeinschaft auftauchen. Wie verhalten wir uns in Konfliktsituationen, wenn wir zum Beispiel (grundlos) angegriffen werden oder auf eine andere Weise ungerecht behandelt werden.

Meine Frau pflegt in solchen Situationen zu sagen: „Strafe sie mit Freundlichkeit!“ Ist der Service in einem Restaurant oder in einem Geschäft miserabel und will man sich schon fast entschuldigen, dass man überhaupt etwas kaufen will, greift meine Frau auf diese Strategie zurück und „bestraft“ das launische Verkaufspersonal mit einem doppelten Lächeln.

Solche Alltagssituationen mögen nervig sein, doch bleiben es im Vergleich zu den grossen Konfliktherden in Beziehungen und in unserer Gesellschaft Bagatellen. Da gibt es die schier ausweglosscheinenden Situationen in Paarbeziehungen, wenn das Verhalten des Partners beim besten Willen nicht verstanden wird. Immer wieder mit Betroffenheit nehme ich zur Kenntnis, dass der Familienfriede einem Erbschaftsstreit weichen muss. Oder der Konflikt im Dorf, weil eine Gruppe von Menschen missverstanden oder bewusst geschnitten wird.

Was in der kleinsten Zelle unserer Gesellschaft, der Familie, zum Alltag gehört, finden wir quasi als Makrobereich davon, in komplexen, länderübergreifenden politischen Konflikten. Im Jahr 1 nach dem arabischen Frühling haben wir uns längst an politische Unruhen, Regimekritik und Aufstände gewöhnt.

Zurück zu meiner Frage an diesem Samstag nach Karfreitag: Wie verhalten wir uns, ob in der Familie oder als unzufriedene Gemeinschaft, wenn wir vor einer Konfliktsituation stehen?

Können wir dabei von diesem Jesus lernen, an dessen Verbrechertod am Kreuz die Christenheit gestern gedacht hat? Auf den ersten Blick ist er der grosse Looser, der zum Gespött seiner Peiniger wurde: „Ebenso machten sich die führenden Priester und die Schriftgelehrten über ihn lustig. ‚Anderen hat er geholfen, aber sich selbst kann er nicht helfen‘, sagten sie spöttisch einer zum anderen.“ (Die Bibel, Markus 15,31)

Doch es greift zu kurz, wenn wir daraus ableiten, dass Jesus in Konfliktsituationen ein „Waschlapen“ war, der alles mit sich machen liess. Damit, dass er „den Karfreitag“ über sich ergehen liess, erfüllte er seine grosse Mission. Er war dabei nicht machtlos, sondern verzichtete bewusst darauf, seine Macht auszuspielen.

Gewaltloser Widerstand

Die Lehre Jesu über Nächsten-, ja sogar Feindesliebe, ist bekannt, wenn auch nicht sonderlich populär in unserer Gesellschaft. Doch was meinte Jesus, als er sagte: Schlägt dich jemand auf die eine Backe, dann halt ihm auch die andere hin, und nimmt dir jemand den Mantel, dann lass ihm auch das Hemd. (Die Bibel, Lukas 6,29)?
Ich glaube, wir verstehen diesen Text falsch, wenn wir folgern, man soll alles, was einem angetan wird, geduldig ertragen. Jesus predigte nicht ein weichgespühltes Christsein, das sich sado-maso mässig ohne Gegenwehr prügeln lässt.

In den Lehren Jesu und in seinem Verhalten (Konfrontation mit den geistlichen Führern seiner Zeit, Tempelreinigung und auch in seinem Verhör) sehe ich vielmehr ein spannendener Entwurf des gewaltlosen Widerstandes. Ganz nach dem Motto „Strafe sie mit Freundlichkeit“ stelle ich meinen Widersacher bloss, wenn ich seinen ersten Schlag einstecke und ihm auch die zweite Wange hinhalte. Wortlos sage ich damit: „Ich gebe dir nochmals die Gelegenheit, es besser zu machen.“ Wir povozieren damit, dass die Gewaltspirale durchbrochen wird und der Angreifer sein Verhalten reflektieren muss. Und dabei verhindern wir nicht selten den grossen Scherbenhaufen.

Wir lassen nicht alles mit uns geschehen. Aber wir quittieren Angriffe auf uns nicht mit Gegenangriffen. Wir finden kreativere, überraschendere Möglichkeiten, als mit Worten oder Fäusten zurückzuschlagen. Den anderen dazuzubringen, dass er über sein Verhalten nachdenket, scheint mir zudem viel effektiver zu sein, als Gewalt mit neuer Gewalt zu beantworten.

Indem Jesus an Karfreitag freiwillig auf das Ausüben seiner Macht verzichtet hat, machte er für uns den Weg zu Gott frei. Wenn wir in Beziehungen oder in den grossen politischen Konflikten nicht zurückschlagen, muss das nicht mit Machtlosigkeit zu tun haben. Es kann eine bewusst gewählte Konfliktstartegie sein, in der wir unsere Macht nicht ausspielen, um so den Weg für den Frieden freizumachen.

Der Samstag zwischen Karfreitag und Ostersonntag ist nur eine Zwischenstation. Wir leben schon in der Auferstehungshoffnung, in der Gewissheit, dass das Leben den Tod bezwungen hat. Das ist die Hoffnung, die mich trägt – zuerst in meinem Glauben, dann aber auch in meiner Lebensgestaltung: Es gibt hoffnungsvollere Wege, als Gewalt mit Gewalt zu beantworten.

 

Mein  Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den LebensbereichGesellschaft“.

Typisch Mann, typisch Frau

Die Frauenseele ist für mich ein offenes Buch –
geschrieben in einer unverständlichen Sprache.

Ephraim Kishon

Dieses Wochenende gestalten meine Frau und ich das jährliche Timeout-Weekend für Paare. Heuer steht diese Kurz-Auszeit unter dem Motto „Männer sind anders, Frauen auch“. Gemeinsam mit 16 Paaren sprechen wir über die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau, denken über verschiedene Rollenbilder nach und fragen nach der eigenen Rollenzufriedenheit.

Im Zuge der unbedingt nötigen Bemühungen zur Gleichberechtigung von Mann und Frau gibt es leider auch eine Tendenz, die Wesensunterschiede von Mann und Frau aufzuweichen oder diese ganz verschwinden zu lassen.

Doch dabei geht sehr viel verloren: In seinem spannenden Buch Vom wilden Mann zum weisen Mann beschreibt Richard Rohr eindrücklich die Unterschiede der männlichen und weiblichen Energie. Stellvertretend für viele interessante Äusserungen hier ein Zitat aus dem erwähnten Buch: „Die Mutterliebe verwurzelt uns in der Seele, in uns selbst und im Körper, die Vaterliebe gestattet uns, mit all den wunderbaren Wurzeln etwas Gutes anzufagen. Sie bringt uns das Fliegen bei.“

Nicht nur unsere Kinder werden beraubt, wenn wir ihnen das Männliche oder Weibliche vorenthalten (z.B. durch die Abwesenheit der Väter). Unserer gesamten Gesellschaft entgeht ein wertvoller Schatz, wenn wir versuchen Männlichkeit und Weiblichkeit gleichzuschalten.

Übersetzungsschwierigkeiten

Ich stimme dem einleitenden Zitat von Ephraim Kishon zu, die Frauenseele zu verstehen, ist für uns Männer eine tägliche Herausforderung. Wahrscheinlich brauchen wir öfters mal eine Übersetzungshilfe… Männer und Frauen ticken nun mal anders. Doch statt uns darüber zu ärgern, sollten wir Wege finden, um diese Unterschiedlichkeiten zu schätzen, ja zu feiern. Und vielleicht finden wir sogar Möglichkeiten, die Gefühle und Gedanken des Partners zu übersetzen. Es wird dann eine Fremdsprache bleiben, doch wir bekommen eine Ahnung vom reichen Schatz, der da in der Unterschiedlichkeit von Mann und Frau steckt.

am Bielersee

Erfüllte Paarbeziehung – Zufallsprodukt?

Das kommende Timeout-Weekend für Paare wird bereits unser Sechstes sein. Es ist jedes Jahr wieder eine Freude, miterleben zu dürfen, wie Paare für 26 Stunden dem (Berufs-/Familien-)Alltag „tschüss sagen“ und ihre Partnerschaft in der angenehmen Atmosphäre vom Ländli reflektieren. Ob im Seminarraum, in der Wellnesoase oder auf dem Ägerisee – die Paare bekommen viel Raum, über Beziehungsthemen, aber vor allem über ihre Beziehung, nachzudenken. Und weil uns Ganzheitlichkeit wichtig ist, hat an diesen Weekends auch das kreative Schaffen und das Geniessen einen hohen Stellenwert.

Eine erfüllte Paarbeziehung ist kein Zufallsprodukt. Zufriedenheit in der Liebe hat damit zu tun, zufrieden mit seiner Rolle in Ehe, Familie zu sein. Liebe ist ein Geben und Nehmen. Passivität schadet der Liebe. Wir müssen eine aktive Rolle gestalten! – Und zwar nicht erst, wenn die grosse Krise am Horizont auftaucht. Aktive Beziehungsgestaltung bringt dann am meisten, wenn (noch) alles gut läuft.

Unsere Seminare für Paare sind keine Therapie-Weekends – da wären wir die Falschen. Aber wir wollen mit unseren Angeboten Paaren helfen, in ihre Beziehung zu investieren und sie aktiv zu gestalten.

Dies tun zu dürfen, ist für uns ein Privileg und fördert unsere eigene Ehe. Und wenn wir am Ende eines solchen Seminares ein so ermutigendes Feedback erhalten wie letztes Wochenende, als wir für über 30 Paare ein Leben in Balance-Weekend gestalten durften, macht es doppelt Spass: „Für eure gewinnende Art, uns in das Thema Leben in Balance mitzunehmen, danken wir euch ganz herzlich. Es ist auch wohltuend, euch in eurer ergänzenden Verschiedenheit zu erleben. Wir haben uns echt wohl gefühlt mit euch und hoffen, dass die guten Impulse in uns weiterwirken.“ (FEWO-Team)


Weiterführende Links:
Timeout-Weekends
family-Interview zu den Timeout-Weekends für Paare
Seminare und Referate mit Stefan & Brigitte Gerber

 

Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den LebensbereichLiebe“.