Ich bin noch nicht am Ziel

Fleiss für die falschen ‪‎Ziele‬ ist noch schädlicher als Faulheit für die richtigen.
Peter Bamm

Wahrlich, wahrlich, ich bin noch lange nicht am Ziel: Gerade gestern bin ich wieder einmal heftig über mich selbst gestolpert. Unvorbereitet landete ich in einer wüsten Auseinandersetzung mit einem Nachbarn. Nachdem er mich auf einen Fehler von uns als Familie (Ordnung im Treppenhaus) angesprochen hatte, flippte ich aus. Dabei wer er mit seiner Bemerkung völlig im Recht und hatte sein Anliegen auch anständig kommuniziert.

Nur ich blieb nicht mehr anständig. Irgendwie hatte der Nachbar bei mir den falschen Knopf gedrückt: Ich ärgerte mich masslos und brachte diesen Ärger kurz, aber ziemlich heftig, zum Ausdruck. Danach fühlte ich mich elend. Ich war über meine Reaktion gleichermassen schockiert wie überrascht: Warum konnte ich mich nicht beherrschen? Warum führte eine Kleinigkeit zu so einer Explosion?

Persönlichkeitsentfaltung – guter Umgang mit sich selbst

In diesem Moment habe ich das nicht geschafft, was eigentlich gerade Monatsthema in unserem gms-Projekt ist, nämlich gut mit sich selbst umzugehen, Selbstbeherrschung einzuüben, sich selbst weiterzuentwickeln. Gut, immerhin bietet mir die Situation reichlich Gelegenheit, das mit der Weiterentwicklung ernst zu nehmen. Wenn ich auch alles andere als stolz auf mein Verhalten bin, will ich die Sache wenigstens als Übungsfeld nehmen und mir überlegen, wie ich bei einer nächsten ähnlichen Situation anders reagieren könnte.

Ich bin noch nicht am Ziel – das stimmt. Und das ist im Grunde ja auch gut so. Wir brauchen Ziele im Leben – sowohl im Bereich der Persönlichkeitsentfaltung, als auch in Beruf, Familie und Gesellschaft.

Vor Jahren kam eine Frau zu uns, die von sich sagte, sie hätte noch vor dem 40. Geburtstag all ihre Lebensziele erreicht. Wie tragisch! Was mache ich mit meinem Leben, wenn ich in der ersten Hälfte bereits alles erreicht habe, was ich anstrebe? Klar, ich kann es dankbar geniessen. Doch, wer kann schon ein halbes Leben lang geniessen, ohne zu neuen Ufern aufzubrechen?

Und so war diese Frau auch eher resigniert als dankbar: „War das schon alles?“.

Ich bin noch nicht am Ziel – das habe ich mit der Geschichte am Anfang offen gelegt. Und das ist auch gut so! Ich habe noch Potenzial in der Persönlichkeitsentfaltung. Und das haben wir alle! Egal an welcher Station wir auf unserer Lebensreise gerade sind – es gibt immer neue Gelegenheiten, einen gesünderen Umgang mit sich selbst – und mit den anderen – einzuüben. Und nebst den Zielen in der Persönlichkeitsentwicklung gibt es auch für alle anderen Lebensbereiche (Arbeit, Liebe, Gesellschaft, Spiritualität) Chancen für einen nächsten Schritt.

Bedauernswert, wer keine Ziele mehr hat im Leben!

PS: Gestern Abend hab ich mich noch bei meinem Nachbarn entschuldigt. Das tat gut. Er sagte, er sei schon sehr überrascht gewesen über meine Reaktion. Und er hätte später an den Schriftzug an meinem Auto denken müssen – Leben in Balance. Wie gesagt: Ich bin noch nicht am Ziel…

 

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Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Selbst“.

Das Wagnis 2015

Wer sich im alten Jahr nicht getraut hat,
wird auch dem neuen Jahr nicht trauen.
Herbert Wehner 

Mit welchen Erwartungen sind Sie ins neue Jahr gestartet? Und welche Gefühle löst der Gedanke an das neue, unverbrauchte Jahr vor Ihnen aus? Vorfreude auf ein bestimmtes Ereignis? Angst vor dem, was da kommen wird? Motivation, etwas anzupacken, was Sie sich schon lange vorgenommen hatten?

Tatsache ist, dass wir viel zu oft die Chance verpassen, das Neue auch wirklich mit Neuem zu füllen. Stattdessen führen wir einfach weiter, was wir bisher mehr oder weniger erfolgreich getan haben – trotz vielen gut gemeinten Vorsätzen. Einerseits sind wir schlussendlich oft zu bequem, um unsere Arbeit und unseren Alltag grundlegend anders anzugehen. Unser Leben aktiv zu gestalten, fällt uns trotz den vielen gegebenen Chancen gar nicht so einfach. Auf jeden Fall für diejenigen unter uns, die es nicht bisher auch schon getan haben.

Anderseits stolpern wir alle immer mal wieder über unsere Prägungen, Glaubenssätze und Lebensmuster. Nehmen wir das obige Zitat: Wer von seiner Prägung her eher zu den misstrauischen Zeitgenossen gehört, und sich selbst und seiner Umwelt nicht wirklich viel Gutes zutraut, wird auch im neuen Jahr nicht automatisch eine mutige Persönlichkeit werden.

Wagen Sie etwas Neues!

Was tun Sie also im 2015 für Ihr Glück? Welchen Weg zu Ihrem persönlichen Erfolg wollen Sie beschreiten? Es ist eine alte Weisheit, die wir aber zu selten berücksichtigen: Wer immer die selben Schritte geht, wird nie ein neues Ziel erreichen.

Ich lade Sie ein: Begeben Sie sich im 2015 auf ein Wagnis! Zeigen Sie Mut! Trauen Sie sich etwas Neues zu! Warten Sie nicht länger auf das Glück! Gestalten Sie Ihr Glück aktiv!

Wer das wirklich will, wird zwei Dinge beherzigen müssen:

  • Überwinden Sie Ihre Bequemlichkeit!
    Neue Ziele liegen meistens ausserhalb unserer Komfortzone. Diese zu verlassen, kostet immer einen Preis. Doch ich meine, wer nicht aufbricht und sich nicht hin und wiederbewusst aus der Komfortzone raus bewegt, zahlt einen noch höheren Preis: Ein wenig anregender Alltagstrott bei dem sich ein unspektakuläres Jahr ans nächste reiht.
  • Durchbrechen Sie Ihre störenden Lebensmuster!
    Es gibt Prägungen, die uns in unserem Bestreben, ein glückliches und erfolgreiches Leben zu gestalten, unterstützen. Aber es gibt eben auch die anderen Muster, die uns daran hindern. Wer auf dem Weg ins Glück immer wieder über sich selber stolpert (sich nichts zutraut, anderen nicht traut, keine Ausdauer besitzt, neue Ideen sofort wieder verwirft…), sollte unbedingt seine Prägungen reflektieren und bewusst Gegensteuer geben.

Die Erfahrung zeigt, dass das Glück nicht in einer fernen Zukunft liegt. Vielmehr ist es dort zu finden, wo wir unsere nächsten Schritte ganz bewusst gestalten und das schätzen, was wir jetzt schon haben!

In dem Sinn: Auf ein spannendes neues Jahr!

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Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Arbeit“.

#Love, #Hope, #Faith

Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe.
Die Liebe aber ist das Grösste.
Paulus 

Letzte Woche habe ich hier über meine Faszination bezüglich der Werbekampagne #WhatAreYouFOR mit dem entsprechenden Video-Clip geschrieben. Heute nun will ich über mein persönliches #WhatAreYouFOR schreiben.

Als Coach darf ich immer mal wieder Menschen auf der Suche nach ihrer Lebensvision und in der Entwicklung ihres Lebensmottos unterstützen. Menschen darin zu begleiten, sich selbst zu entfalten und die Schätze zu entdecken, die in ihnen stecken, ist etwas sehr schönes und inspirierendes.

Vor vielen Jahren stand ich selbst vor der Aufgabe, mir ein Lebensmotto zu geben. Das war mein grosser #WhatAreYouFOR-Moment. Es ging um ganz grundsätzliche Fragen im Leben: Für was will ich sein? Wofür stehe ich ein? Was soll über meinem Leben stehen? Was ist mein ganz persönlicher Lebenssinn?

 

Leistungsziele – oder Herzenshaltung?

Als visionärer Pionier stand ich vor folgender Herausforderung: Wähle ich ein ehrgeiziges „Machermotto“, das meine Ansprüche an mich und das Leben klarstellt, oder entscheide ich mich für ein Motto, das mehr auf meiner Theologie und meinen Glaubensüberzeugungen basiert?

Ich habe einen Traum in mir, der mich leicht zu einem Leistungsmotto hätte leiten können; so etwa im Sinn von „Ich will etwas grossartiges aufbauen!“. Doch ich will mich nicht über Leistung definieren. Und ich will mich an einem Motto orientieren, dass mehr mit meinem Herz als mit meiner Schaffenskraft zu tun hat.

Darum lautet mein Lebensmotto so: „Liebe schenken – Hoffnung verbreiten – Glaube leben.“ Ich will mich für Liebe, Hoffnung und Glaube einsetzen – zuerst in mir selbst, dann in meiner Familie und schliesslich in meinem Umfeld.

Mein #WhatAreYouFOR soll mein persönlicher Beurteilungsmassstab sein, wenn ich über mein Leben nachdenke. Habe ich mich heute für Liebe, Hoffnung und Glaube eingesetzt? Haben in den letzten Jahren Liebe, Hoffnung und Glaube in meinem Leben zugenommen? Wenn ich das in 10, 20 und mehr Jahren bejahen kann und dabei erst noch eine grossartige Organisation entstanden ist – wunderbar. Doch, was ich nicht will: In meinem Leben eine grossartige Organisation aufgebaut haben, während Liebe, Hoffnung und Glaube in meinem Leben auf der Strecke geblieben sind.

Ich will für Liebe, Hoffnung und Glaube einstehen. Und passend dazu ist meine grosse Leidenschaft seit 15 Jahren der Traum von einem Gospel Movement. Es hat mit der Organisation gms zu tun, aber es geht darüber hinaus. Es geht nicht einfach um eine Organisation. Es geht um eine Bewegung von dieser Gospel-Botschaft.

Mein Traum ist, dass diese Botschaft des Friedens nicht in den Kirchen stecken bleibt, sondern spürbar wird an allen Ecken und Enden unserer Gesellschaft. Meine Mitmenschen sollen etwas spüren von dieser Liebe von Gott.

Ich träume von einer Kirche die FÜR etwas ist und nicht gegen etwas.

 

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Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Spiritualität“.

#WhatAreYouFOR

Gegen etwas zu sein, ist einfach.
Aber für etwas zu sein, ist eine Haltung,
die die Welt verändern kann.
aus dem Clip ‪#‎WhatAreYouFOR‬

Selten hat mich ein Werbespot so fasziniert und berührt wie der Clip  #‎WhatAreYouFOR‬  von Smart. Als ich ihn in den Herbstferien zum ersten Mal sah, war mir sofort klar: Den muss ich unbedingt verwenden. Bald war auch klar, wo er am besten passen würde. Nämlich zur Unterstützung meines Vision-Talks an unserem Mitarbeiterfest.

Und hier ist er, dieser 1-Minuten-Clip, der uns ganz schön herausfordern kann:  #‎WhatAreYouFOR

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=j0Y3IVxdYMI[/youtube]

Nie hat mich Autowerbung so berührt: „Gegen etwas zu sein, ist einfach. Aber für etwas zu sein, ist eine Haltung, die die Welt verändern kann.“

Für oder gegen etwas?

Sind wir bereit für diese Haltung, die die Welt verändern kann? Oder wählen wir aus Bequemlichkeit den einfacheren Weg und sind lieber gegen etwas? Lieber den initiativen Menschen bei ihrem Engagement zuschauen – und sie dann im rechten Moment kritisieren – oder doch die, zugegebenermassen oft mühsamere, Haltung mit Weltveränderungspotenzial einnehmen und selbst Initiative zeigen?

Da geht mir durch den Kopf, was mir ein älterer Ratgeber schon vor Jahren gesagt hat: „Wer sich einsetzt, setzt sich aus.“ Das kann ich definitiv bestätigen. Aber was ist die Alternative? Sich nicht einsetzen? Nur zuschauen und kritisieren? Das kann und will ich nicht!

Denn: Menschen, die immer gegen etwas sind, verändern die Welt nicht ins Positive.
Menschen, die die Welt und das Leben ins Gute bewegen, sind für etwas – nicht gegen etwas!

Aufgrund einer Äusserung eines freiwillig Mitarbeitenden („Jetzt weiss ich wieder, warum ich lebe.“) habe ich kürzlich in meinem Blog geschrieben: „Die beste und nachhaltigste Motivation wird intrinsisch erzielt, also aus eigenem Antrieb.“ Es geht darum, zu fragen, für was man brennt, wo die eigene Leidenschaft berührt und Sinnhaftigkeit erlebt wird.

Und genau das will auch der Clip in uns provozieren: WhatAreYouFOR? – Für was bist du? Für was brennst du? Was gibt deinem Leben Sinn? Was ist deine Leidenschaft?

Es gibt 1’000 Gründe, warum jemand sein #WhatAreYouFOR nicht auslebt: Man hat es noch gar nicht gefunden, der Preis ist zu teuer, es ist zu kompliziert, Sicherheit geht vor, Bequemlichkeit, fehlende Ausdauer, niemand hilft mit, mangelndes Selbstvertrauen, Hindernisse auf dem Weg, Alltagstrott, falscher Zeitpunkt… (oder wählen Sie eine der verbleibenden 989 Ausreden).

Aber es gibt nur ein Grund, warum sich jemand auf den Weg begibt, sein #WhatAreYouFOR auszuleben: „Für etwas zu sein, ist eine Haltung, die die Welt verändern kann.“

Sind Sie bereit?

 

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Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Selbst“.

 

Auf zum Gegenangriff

Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.
Peter Rosegger 

Da bin ich schon grad ein bisschen über mich selbst erschrocken: Kürzlich hat jemand meinen Sohn ziemlich hart und mit unschönen Kraftausdrücken beschimpft. Weil dies erstens unbegründet und zweitens in einem sehr verletzenden Ton geschah, begann ich zu kochen (rein innerlich, natürlich).

Einerseits fand ich meine Reaktion (kleines Wortduell mit dem unfreundlichen Zeitgenossen) angebracht und meiner Vaterpflicht entsprechend. Anderseits bin ich im Nachhinein auch etwas beschämt darüber, wie wenig es braucht, um die Kontrolle über meine Gedanken und Gefühle zu verlieren. Na gut, vielleicht nicht grad ganz zu verlieren, aber doch wenigstens für einige Minuten nur noch eingeschränkt beherrscht zu sein.

Da können wir noch so tolle Theorien aufstellen und die besten Kurse besuchen: Wenn unser Liebstes (unsere Kinder, unser Partner oder was auch immer) beschimpft und erniedrigt wird, sind wir reflexartig in der Verteidigungshaltung und blasen nicht selten wie automatisch zum Gegenangriff.

Ob das gut oder schlecht ist, mag ich hier eigentlich gar nicht beurteilen. Jedenfalls finde ich es schon wichtig, dass wir uns schützend vor unsere Kinder stellen, wenn sie erniedrigt werden. Doch es zeigt mir einmal mehr, dass die Kriege dieser Welt nicht einfach weit weg auf den Schlachtfeldern von statten gehen. Die wahren Kriege finden in unseren Herzen statt: Erlaube ich dem reflexartig hochsteigenden Giftstoff aus Hass, Wut und Fluchtgedanken die Kontrolle über mich zu gewinnen oder gelingt es mir, diese innerliche Reaktion als das zu interpretieren, was sie im Grunde ist: Ein Alarmsignal, dass hier etwas nicht in Ordnung ist?

Zugehörigkeit als Ziel

Mein kleines Beispiel zeigt mir natürlich, dass dies viel leichter gesagt und geschrieben ist, als in der Praxis umgesetzt. Doch daran möchte ich mich orientieren. Ich will die Gefühle, die in einer solchen Konfliktsituation aufsteigen, nicht einfach runterspülen, will aber auch versuchen, die gefährliche Eigendynamik von solchen Gefühlen und Gedanken zu stoppen, bevor ich Schaden angerichtet habe, den ich danach bereue.

Kürzlich habe ich jemand darüber sprechen hören, dass wir uns eigentlich in jeder Situation für eine Reaktion aus Liebe oder Angst entscheiden. Je nachdem wie wir eine Situation aufgrund unserer Biografie deuten, entscheiden wir uns für den Weg der Angst („Der will uns weg haben!“, „Ich komme immer zu kurz!“, „Die will, dass ich leide!“, „Alle sind gegen mich!“…) oder der Liebe („Die hatte wohl einen schweren Tag!“, „Leben und leben lassen.“, „Was muss geschehen sein, dass der so unzufrieden ist?“, „Ich bin okay! Ich darf leben und der will mich gar nicht umbringen…“).

Eigentlich hätte ich hier heute das Modell „Überlegenheit – Zugehörigkeit – Unterlegenheit“ vorstellen wollen. Das vielleicht nun später mal. Doch es passt ganz gut dazu: Wie oft agieren wir aus Überlegenheit, weil wir andere klein halten wollen? Und ist nicht noch fast häufiger das dominierende Gefühl die Unterlegenheit? In unserem gefühlten Minderwert ziehen wir uns zurück. Dabei wäre das Ziel die Zugehörigkeit: Ich darf sein, wie ich bin – und du darfst das auch!

 

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Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Selbst“.

Säen – Schlafen – Ernten

Wenn Sie heute Radieschen säen, können Sie morgen keine Ananas ernten.
unbekannt

Was war ich jung und naiv. Aber auch voller Leidenschaft, Risikobereitschaft und Idealismus. Getrieben von einer grossen Vision gründete ich noch vor meinem 24. Geburtstag das gms. Das Ziel war klar, als wir damals am Reformationssonntag zum ersten Gospel Brunch in die örtliche Mehrzweckhalle einluden: Hier soll eine grossartige Kirche für Familien von heute entstehen.

Dabei fühlte ich mich schier unbesiegbar: Schliesslich waren wir voller guter Absicht und trauten uns mit einem starken Gott an unserer Seite vieles zu. Unser Mut wurde belohnt: Der Start war geglückt! Die MZH füllte sich an diesem Morgen am 31. Oktober 1999 und viele unserer Gäste waren begeistert von dem, was sie hier erlebten.

Wie gesagt: Ich war jung, leidenschaftlich und naiv. Ich war der Meinung, dass, wenn man alles richtig macht, das Leben nur eine Richtung kennt: Aufwärts.

Um es kurz zu machen: Auch 15 Jahren nach der Gründung von gms – gospel movement seeland sind wir mit grossen Visionen unterwegs. Doch nach dem tollen Startschuss reihte sich nicht Erfolg an Erfolg. Die Gefühle spielten verrückt, die Finanzierung war wacklig, die Leute kamen – und gingen…

Vom Säen und Ernten

Als ehrgeiziger Pionier in einer Leistungsgesellschaft litt ich, wenn auch unbewusst und in vorwiegend löblicher Absicht, unter dem in der Arbeitswelt allgemein verbreiteten Machbarkeits-Syndrom.

Inzwischen erinnere ich mich und andere in Coachings und Referaten daran, dass das Leben eher in Zyklen zu denken ist – und nicht als ein einziger Aufwärtstrend.

Dabei half mir die Geschichte, die Jesus von einem Bauern erzählte, der auf sein Feld ging, um die Saat auszusäen (Markus 4,26-29): „Nach der Arbeit geht er nach Hause, schläft, steht wieder auf, und das tagaus, tagein. Im Laufe der Zeit wächst die Saat ohne sein Zutun heran. Denn die Erde lässt die Frucht aufgehen und wachsen. Zuerst kommt der Halm, dann die Ähre und endlich als Frucht die Körner. Wenn aus der Saat das reife Getreide geworden ist, lässt der Bauer es abmähen, denn die Erntezeit ist da.“

Nach dem Säen kommt nicht gleich das Ernten! Und noch viel herausfordernder für uns Leistungstypen: Die Saat wuchs ohne sein Zutun! Oder in einer anderen Übersetzung steht: „Er weiss nicht wie.“

Unser Arbeiten – egal in welcher Branche – hat oft etwas mit Säen zu tun. Wir investieren uns und hoffen auf ein Resultat. Nicht selten gibt es aber auch Umwege. Oder unsere Resultate sind gar von „glücklichen Umständen“ abhängig – „Er weiss nicht wie.“

Dieser Zyklus von Säen – Schlafen – Ernten – und da füge ich gerne noch „Feiern/Danken“ als vierte Phase an – hilft mir, einen gesunden Arbeits- und Lebensrhythmus zu entwickeln. Und er hilft mir auch, eine gesunde Einstellung zu meiner Arbeit zu haben:

  • Nicht alles ist machbar! – „ich weiss nicht wie“
  • Nicht alles ist abhängig von mir! – „ohne sein Zutun“
  • Nicht alles ist dringend! – „tagaus, tagein“

 

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Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Arbeit“.

Selfie – die Selbstdarstellung

Der Mensch ist nur dann wahrhaft Mensch,
wenn er der Selbstbeherrschung fähig ist,
und selbst dann nur, wenn er sie ausübt.

Mahatma Gandhi

Selfies sind längst eine nette Freizeitbeschäftigung für viele geworden. Dass diese Beschäftigung jedoch auch ein gewisses Risiko in sich bergt, wissen wir spätestens seit Gerigate. Bilder von sich zu schiessen ist das Eine, was man darauf zeigt das Andere. Doch richtig brenzelig wird es, wenn die Bilder am Ende am falschen Ort landen.

Das Selife-Phänomen ist an und für sich nichts Neues: „Fotografische Selbstporträts existieren schon seit dem Debüt der tragbaren Kodak Brownie-Box-Kamera aus dem Jahr 1900“, weiss Wikipedia zu berichten. Doch wie bei so vielem vermischen sich heute „dank“ den Social Medias privater und öffentlicher Raum. Ein ziemlich privates Bild kann plötzlich ganz viel Berühmtheit erlangen.

Sich zeigen, wie man gesehen werden will

Aber warum sind Selfies so beliebt? Wiki sagt: „Der Anreiz der Selfies kommt daher, dass sie einfach zu erstellen und zu teilen sind und dem Fotograf die Kontrolle darüber geben, wie er sich präsentieren will. Viele Selfies sollen ein schmeichelhaftes Bild der Person abgeben, so wie sie von den anderen gesehen werden will.“

In meiner Kurzrecherche war ich zwar ziemlich erschrocken, wie wenig schmeichelhaft all die Bilder sind, welche mir die Google Bildersuche beim Stichwort „Selfie“ anzeigte. Doch die Absicht hinter unseren Selfies ist ja im Grunde schon klar: Wir wollen uns so in Szene setzen, wie wir von anderen gerne gesehen werden. Dabei werden sich wohl die Motive oft vermischen: Man will seine Freude über einen besonderen Moment zum Ausruck bringen und mit seinem sozialen Netzwerk teilen – und gleichzeitig hofft man ja auch, dass man „gefällt“. (Da hat sich ein breites Feld für Studien geöffnet: Korrelation zwischen Selbstwert und Anzahl „Likes“. Spannend auch der Befund, „dass das häufige Posten von Selfies mit schwacher sozialer Unterstützung korreliere“.)

Welche Ausmasse dieses Gefallen-Wollen annehmen kann, zeigt eindrücklich folgende Geschichte: In einem Referat erzählte ein Pastor, wie er für sein Selfie bei der Predigtvorbereitung rasch in der Bibliothek einige Bücher holte, um dem Bild von sich mehr Eindruck und Seriosität zu verleihen. Er wollte sich in einem möglichst guten Licht präsentieren. Eben: Wir zeigen uns gerne etwas schlauer, etwas schöner, etwas besser… als wir tatsächlich sind. Die richtige Umgebung oder die richtigen Personen auf unserem Selfie unterstützen uns im Gefallen-Wollen: Wir meinen, wichtige Orte und Leute würden uns selbst zu wichtigeren Personen machen.

Klar dass es sich empfiehlt, sich in einem Bewerbungsgespräch von seiner besten Seite zu zeigen. Doch das Alltagsleben – und vor allem die soziale Interaktion mit unseren Freunden – ist hoffentlich kein Bewerbungsgespräch. Unsere Freunde müssen wir hoffentlich nicht mit Selbstdarstellung überzeugen, uns zu lieben. Vielleicht wäre manchmal etwas mehr Selbstbeherrschung in Bezug auf die Selbstdarstellung gefragt.

 

 

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Weniger Selbstdarstellung dafür mehr Selbstreflexion – dazu laden wir in unseren Coachings und Timeout-Weekends ein. Aktuell:

Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Selbst“.

Wer bringt dich zum Blühen?

Wer andern eine Blume sät, blüht selber auf!
Verfasser unbekannt 

Das kennen wohl ganz viele: Nach den Sommerferien wartet ganz viel Arbeit auf einem. Da sind unzählige E-Mails, die gesichtet und beantwortet werden sollten, die Liste der „To-Do’s“ ist während der Abwesenheit länger und länger geworden und zwischen dem zu bewältigenden Arbeitsberg werden noch diverse Meetings angesetzt.

So ist es mir in den letzten Tagen auch ergangen und kaum nach den erholsamen Ferien spürte ich einen grossen Druck auf mir lasten und meine Life-Balance kam ziemlich rasch ins Ungleichgewicht. Ich bin nicht der Einzige damit. Wie oft hören wir in diesen Tagen den Satz: „Ja, die Ferien waren gut – ich habe aber schon wieder Ferien nötig.“?

Aufblühen im Alltag

Es kann doch nicht sein, dass wir uns kaum paar Tage oder Wochen zurück aus den Ferien schon wieder als Getriebene der Arbeit fühlen, gefangen im Hamsterrad. So stelle mindestens ich mir das Leben, das uns geschenkt wurde, nicht vor.

Und genau darum habe ich mir kürzlich schon am Morgen früh im Büro gesagt: So, ich hab zwar einen grossen Arbeitsberg vor mir und mein Nachbar ist auch gerade mit übermässig vielen Aufträgen beschäftigt, aber jetzt geh ich trotzdem auf eine Tasse Kaffee zu ihm. Das wird uns beiden gut tun. Und so war es auch.

Das obige Zitat vom Blumensäen und Aufblühen erinnert uns an die schöne Wahrheit, dass es uns selbst gut tut, wenn wir andere beschenken, ihnen Gutes tun. Anderen helfen hat auch einen heilsamen Aspekt für uns selbst. Ausprobieren erwünscht!

Ich will jedoch den Fokus noch auf etwas Anderes legen: Wir brauchen gute Gemeinschaft um aufblühen zu können. Wir brauchen andere Menschen, die uns gut tun. Ein Umfeld, in dem uns wohl ist, in dem wir nicht unter Druck stehen. Menschen, die uns auch zehn Tage nach den Sommerferien helfen, unsere Life-Balance im Auge zu behalten.

Wer sind diese Menschen in Ihrem Leben? Anders gefragt: Wer bringt Sie zum Blühen?

Manchmal ist es wichtig, trotz Hektik und Arbeitsbelastung – oder gerade wegen dieser Belastung ist es wichtig – die Strasse zu überqueren und mit unserem Nachbarn eine Tasse Kaffee zu trinken. Manchmal ist es wichtig, zum Telefon zu greifen und die Freundin im fernen Ausland anzurufen. Manchmal ist es wichtig, sich einer Person anzuvertrauen, die einem in der Persönlichkeitsentwicklung unterstützt. Manchmal ist es wichtig, sich mit Freunden zu einem gemütlichen Abend zu verabreden.

Eigentlich sind all diese Dinge nicht nur manchmal wichtig. Sind nicht Beziehungen das Wichtigste überhaupt in unserem Leben? Gestern Abend hat eine Frau erzählt, wie ein Todesfall in ihrer Familie sie brutal daran erinnert hat, dass es plötzlich zu spät ist für so vieles, das man eigentlich noch wollte. Was uns absolut wichtig ist, dürfen wir nicht auf später verschieben. Man weiss nie, wann es zu spät ist.

 

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Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Gesellschaft“.

Motiviert vorwärts

Jedes Problem, das man bewältigt, bringt einen in der Zukunft weiter. Und gibt auch neue Kraft.
Steffi Graf 

Kürzlich wurde ich als Coach und Motivationstrainer für eine Abschlussarbeit um ein Interview gebeten. Hier folgt der dritte und letzte Teil daraus:

Sie bieten verschiedene Angebote an. Um was geht es darin und welche Zielgruppe/n möchten Sie damit erreichen?
In unseren Coachings und Seminaren arbeiten wir mit Einzelpersonen, Paaren oder auch Gruppen. Im Vordergrund steht für uns immer die Persönlichkeitsentwicklung der Menschen, die wir begleiten oder die bei uns ein Seminar besuchen.

Wie sind Sie dazu gekommen, Menschen zu helfen, Sie zu motivieren und/oder Ihnen neue Wege aufzuzeigen? Wie war der Anfang und welche Menschen haben Sie am meisten beeinflusst?
Als Theologe ist eine meiner Grundüberzeugungen: Wir alle sind von Gott mit Talenten und Möglichkeiten beschenkt worden, um damit wiederum unsere Mitmenschen zu beschenken. Daher ist es seit jeher meine Absicht, Menschen zu helfen. Wie ich dies mit meinen Fähigkeiten am besten tun kann, versuche ich immer wieder neue herauszufinden. Für meine Coaching– und Seminartätigkeit haben mich besonders mein eigener Coach (morandcoaching) und die Seminarleiter in meiner Coachingausbildung (coachingplus) inspiriert. Daneben sind Bücher wie Der Glücks-Faktor (Martin Seligman) und Auf der Spur des Glücks (Henry Cloud) eine grosse Motivation und Inspiration.

 

Wie lautet Ihr Lebensmotto?
Liebe schenken – Hoffnung verbreiten – Glaube leben

Wie motivieren Sie sich an einem kalten, regnerischen Tag morgens aus dem warmen Bett aufzustehen?
Das Wissen, dass meine Kids darauf angewiesen sind, dass wir sie wecken, ist Motivation genug. 🙂 Es fällt deutlich leichter, wenn Arbeiten auf mich warten, die ich gerne anpacke. Da steh ich trotz Regen mit einer Vorfreude auf.

Wie sollte ich in einen entscheidenden Termin gehen?
Theoretisch ist das einfach gesagt: Ausgeschlafen, ausgeglichen, mit einer positiven Einstellung, einem Lächeln auf dem Gesicht… Was aber, wenn die Nacht furchtbar war, der (Familien)Alltag am Morgen schon aussergewöhnlich hektisch war und ich den Streit von gestern einfach nicht loslassen kann? Sagen wir es so: Soweit es an mir liegt, dafür sorgen, dass ich in einer guten Balance von Freude, Engagement und Gelassenheit in den Termin gehen kann.

Warum treffen uns Niederlagen oft so tief?
Weil wir darauf nicht vorbereitet sind und sie unseren persönlichen Plan durcheinander bringen. Da gibt es womöglich einen emotionalen Schmerz zu verarbeiten, aber es gilt auch einen Plan B (was mach ich nun?) zu erarbeiten.

Gibt es einen Tipp, wie man sich am besten Ziele setzt?
Es gibt verschiedene populäre Methoden wie SMART-Ziele. Ich selbst rede auch von 4M-Zielen: Ziele sollten mutig, machbar, messbar und motivierend sein. Wichtig ist, dass es schriftlich geschieht und man sich wirklich damit auseinandersetzt, was man erreichen möchte – nicht bloss ein Neujahrsvorsatz, der uns noch rasch kurz vor 12 am Silvesterabend in den Sinn kommt.
Hilfreich ist auch, wenn man mit seinen Zielen nicht alleine bleibt: Ein Coach oder Freund kann ein wichtiger Unterstützer und Motivator werden.

 

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Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Selbst“.

Selbstmotivation

Die Motivation ist das Zünglein an der Waage.  …
Fast immer schlägt die Motivation das große Talent.
Norman R. Augustine

Kürzlich wurde ich als Coach und Motivationstrainer für eine Abschlussarbeit um ein Interview gebeten. In meinem heutigen Blogartikel folgt ein Auszug daraus:

Haben Sie Tipps für Menschen die in einer Krise stecken? Was haben Sie aus diesen Zeiten gelernt?
Das kommt natürlich auf die Krise an. Grundsätzlich lässt sich sagen: Wer sich in einer Krise ins Schneckenloch zurückzieht, macht die Probleme eher grösser als kleiner. Besser ist: Sich einem Freund, einer Freundin oder einer Vertrauensperson aus der Familie anzuvertrauen. Je nach Situation empfiehlt es sich auch, professionelle Hilfe bei einem Coach oder Therapeuten zu suchen.

Wie definieren Sie Erfolg? Gibt es für Sie pauschale Erfolgsgesetze, die man sich zu Herzen nehmen sollte?
Ich habe einmal ein „Traumjob-Dreieck“ entwickelt. In dieser Theorie sage ich, dass ein Traumjob eine möglichst hohe Übereinstimmung mit meiner Passion (Leidenschaft, Interessen), meinen besonderen Fähigkeiten (Skills) und meinem Persönlichkeitsstil (Umfeld, alleine arbeiten oder Teamarbeit, Führungsperson oder Angestellter) enthält. Wer seine Fähigkeiten gemäss seinen Interessen in einem Umfeld einbringen kann, in dem er aufblüht, der ist erfolgreich – egal wie viel Geld er damit verdient.
Erfolgsgesetze sind immer gefährlich. Aber wenn man Erfolg so definiert, wie ich es eben gerade getan habe, muss man zuerst sich selbst kennen lernen – herausfinden, was man besonders gut kann und besonders gerne tut – und dann die Augen offen halten, wo man das tun kann.

Viele Motivationstrainer sind der Ansicht, dass man alles schaffen kann wenn man zu 100% daran glaubt und nicht aufgibt. Teilen Sie diese Meinung oder gibt es Grenzen?
Ich bin ein Fan der Positiven Psychologie, aber ein grosser Skeptiker des Positiven Denkens. Durch klare Zielfokussierung, starke Überzeugung und aussergewöhnlichem Engagement können wir tatsächlich sehr viel erreichen. Aber klar gibt es Grenzen: Wir sind ja schliesslich nicht Gott und auch andere Menschen können wir nicht beliebig nach unseren Wünschen verändern. Jeder kann jedoch sein Leben gemäss seinen Möglichkeiten gestalten – statt sich als Opfer über schwierige Umstände zu beklagen.

Wie motiviert sich ein Motivationstrainer?
Heute hat meine neue Woche mit einem Spaziergang mit meiner Frau gestartet. Das gemeinsame Unterwegssein (im wörtlichen und bildlichen Sinn) ist eine grosse Motivation in meinem Leben: Gemeinsam über Schönes und Schwieriges austauschen können, tut gut und motiviert für die nächsten Schritte. Daneben brauche ich Zeiten für mich alleine (Tagebuch schreiben, mit Abstand den Alltag reflektieren) und Inspiration von aussen (Coaching, Konferenzen, Bücher). Selbstverständlich spielt mein Glaube auch eine grosse Rolle.

Gewonnen wird im Kopf. Aber verloren doch auch?
Gemäss der Glückstheorie der Positiven Psychologie wird unser Glücksempfinden zu 50 % von unserer Vererbung (den Genen) bestimmt. Weitere (nur!) 10 % sind von unseren Umständen (Finanzen, Wohnort, objektive Gesundheit…) abhängig. Der grosse Teil von 40 % geht auf unsere Verhaltens- und Denkweisen zurück.
In dem Sinn: Ja, gewonnen wird im Kopf und verloren auch.

Wo fängt die Selbstmotivation an?
Dass ich weiss, was ich will und was ich nicht will. Es ist erschreckend, wie viele Menschen sich selbst gar nicht wirklich kennen.

Wie erhält man eine positive Einstellung?
Da gibt es bei der Positiven Psychologie ganz viele spannende „Glücksaktivitäten“: Dankbarkeit, Optimismus, Grübleien vermeiden, Hilfsbereitschaft, soziale Beziehungen, Vergebung, Leben im Hier + Jetzt, Flow-Erfahrungen, Geniessen, Spiritualität. (Man staune: Viele, wenn nicht alle, dieser Ratschläge findet man bereits in der Bibel.)

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