Mehr als Durchschnitt!

Ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Großartig ist alles, was du geschaffen hast — das erkenne ich!
König David (in Psalm 139)

Es ist ganz gut, dass dieser Spruch schon so alt ist. Wenn nämlich heute einer von sich so etwas sagen würde wie es hier König David tut, würden wir ihn wohl als arrogant abstempeln: „Tja, das sagt er jetzt so grössenwahnsinnig von sich selbst. Dabei ist jedem – ausser ihm selbst – sein blinder Fleck bestens bekannt.“

Nun, hin und wieder versuche ich Leute dazu zu bringen, genau diesen David-Satz auch von sich selbst zu sagen. Ob bei Jugendgottesdiensten oder auch kürzlich wieder in einem Timeout-Weekend für Paare – es ist mein Ziel, dass Menschen ihre Einzigartigkeit erkennen, sich mit sich selbst versöhnen und sich selbst als wunderbares Geschenk des Himmels erfahren dürfen. Dabei laden wir die Seminar- oder Gottesdienstteilnehmenden schon mal ein, an Ort und Stelle in einen Spiegel zu schauen und sich selbst als geniales Geschöpf Gottes anzusehen.

Teil einer grossartigen Schöpfung

Wir neigen dazu, immer die Fehler, die Schwächen und ganz allgemein das Negative zu sehen. In technischer Hinsicht mag diese Fehlerfixierung eine Stärke sein; wahrscheinlich verdanken wir ihr auch das weltweit geachtete Gütesiegel „Swiss Quality“. Eine Maschine hat zu funktionieren, da muss jeder Fehler ausgemerzt werden. Und bei komplexen Abläufen wie einer Herztransplantation möchte ich darauf vertrauen können, dass jeder Handgriff sitzt.

Doch, wir Menschen sind nicht Maschinen und auch nicht einfach „technische Abläufe“. Wir sind einzigartige Geschöpfe mit grösstmöglicher Individualität. Da gilt es, die gottgewollte Einzigartigkeit zu entdecken, entfalten und zum Glänzen zu bringen. Und nicht einfach darum, einem Standard zu entsprechen!

Es beginnt beim ersten Besuch beim Kinderarzt, entfaltet sich in höchster Intensität in der Schulzeit und wird im Berufsalltag fortgeführt: Der Vergleich mit der „Mittelkurve“, also mit einem Durchschnittswert. Gnädigerweise gibt es eine gewisse Bandbreite, eben einen Toleranzwert. Doch wehe, wenn wir da eine ganz eigene Kurve zeichnen und den Vorgaben nicht entsprechen…

Gewiss sind solche Wachstums- und Entwicklungskurven hilfreich. Und natürlich ist es von Vorteil, in der Grundschule einige grundlegende Fertigkeiten zu erlernen. Trotzdem: Wird unsere individuelle Einzigartigkeit bei all diesen Standardwerten wirklich genügend gefördert?

Wir sind mehr als Durchschnitt! Wir sind sogar mehr als „Swiss Quality“. Wir sind „Made by God“ und damit Teil einer grossartigen Schöpfung. Wie gesagt, es gibt Bereiche, in denen ich sehr dankbar bin für „Swiss Quality“. Ich bin froh, wenn sich der Pilot an die Vorgaben hält und seinen Job nicht allzu kreativ und originell interpretiert. Trotzdem wünsche ich mir im Allgemeinen mehr Kreativität, mehr Originalität, mehr Einzigartigkeit. Eben mehr von dem, was Gott erschaffen hat und etwas weniger von dem, was unsere standardisierten Kurven vorgeben.

 

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Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Spiritualität“.

Ich bin ich

Selbstwert bedeutet in sich nichts anderes,
als das was das Wort uns sagt:
Es ist der Wert den wir uns selbst geben!
Urs R. Bärtschi (in: Ich bin mein eigener Coach)

Kürzlich musste mich meine Tochter im Preteens-Programm einschätzen und mir danach in einem Vater-Tochter-Gespräch mitteilen, wie sie mich erlebt. Was ich da hörte, tönte durchaus positiv, überraschte mich aber auch, weil ich mich selbst nicht unbedingt so wahrnehme: „Freundlich, genügsam, fröhlich, spontan, nett, unabhängig, gesprächig, friedlich, kontaktfreudig.“ Natürlich gab es auch noch eine Rubrik mit Schwächen. Wenig rühmlich, was meine Tochter hier unter anderem ankreuzte: Faul.

Wie passen die Beobachtungen meiner Tochter mit meinem ehrgeizigen Selbstbild zusammen? Ich sehe mich gerne als zielstrebigen, kreativen und innovativen Pionier, der gerne anpackt und auch bereit ist, neue Wege zu gehen, um seine Visionen zu erreichen.

Eine plausible Erklärung scheint es für diese doch ziemlich unterschiedlichen Einschätzungen zu geben: Ich könne ganz gut vom Arbeits- in den Freizeitmodus umstellen, sagt meine Frau (nicht ganz ohne einen leicht vorwurfsvollen Ton kaschieren zu können). Was sie meint: Als Führungsperson im Job sei ich entscheidungsfreudig, mutig und innovativ. Daheim zeige ich mich dann viel öfters von einer passiven Seite. Was mir als Ausgleich ganz gut bekommt, von der Familie aber auch mal als „faul“ gebrandmarkt wird.

4 Grundrichtungen der Persönlichkeit

Dieser kleine Einblick in Gerbers Familienalltag zeigt, wie spannend die Beschäftigung mit den unterschiedlichen Persönlichkeitsmerkmalen sein kann. Seit Jahren arbeiten wir in unserer Seminar– und Coachingtätigkeit mit dem GPI-Test. GPI steht für Grundrichtungen der Persönlichkeit aus individualpsychologischer Sicht. Dieses Testverfahren besticht dadurch, dass es nur Gewinner gibt, einfach und aussagekräftig ist und konkrete Handlungsweisen aufzeigt. Durch die Grundrichtung erkennen wir, welche übergeordneten Ziele wir (bewusst oder unbewusst) verfolgen.

Die vier Grundrichtungen sind:

  • Die Freundlichen: kontaktfreudig, kann harmonisieren, gutes Einfühlungsvermögen, hilfsbereit.
    Ziel: Will von anderen gemocht werden.
  • Die Gemütlichen: tolerant, diplomatisch, ausgeglichen, kann geniessen, schafft gemütliche Atmosphäre.
    Ziel: Will es angenehm haben.
  • Die Geschäftigen: hohe Leistungsbereitschaft, zielgerichtet, Begeisterungsfähigkeit, bringt neue Ideen.
    Ziel: Will gewinnen.
  • Die Konsequenten: kann gut organisieren, verantwortungsbewusst, schafft Strukturen und klare Verhältnisse.
    Ziel: Will Sicherheit.

Ausführlich werden die vier Grundrichtungen mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen sowie dem entsprechenden Entwicklungspotenzial im empfehlenswerten Buch Ich bin mein eigener Coach von Urs R. Bärtschi vorgestellt.

Die Grundrichtungen sollen weder das Individuum in ein starres Kästchen drücken (oft hat man sowieso eine dominierende Grundrichtung zusammen mit Anteilen der anderen), noch sollen sie als Ausrede („Ich bin halt gemütlich…“) benutzt werden. Sie können uns helfen, uns selbst besser zu verstehen, unsere Handlungsmuster zu reflektieren und unsere Stärken bewusst einzubringen.

 

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Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Selbst“.

Geliebt sein

Selbstannahme

Ein gutes Mass an Selbstliebe und Selbstwertgefühl stellt die Basis dar,
um auch anderen liebevoll und einfühlsam begegnen zu können.
Michael Klessmann

In der christlichen Tradition werden Nächsten- und sogar Feindesliebe gross geschrieben. Demgegenüber hat die Selbstliebe oftmals einen fahlen Beigeschmack und wird schnell einmal mit Selbstverherrlichung und Ego-Trip gleichgesetzt. Vielerorts ist eine solche Ansicht inzwischen – Gott sei Dank – überwunden worden.

Nur wer gelernt hat, sich selbst zu lieben und sich anzunehmen, wird das Gebot der Nächstenliebe aufrichtig und gesund ausleben können. Eigentlich schwingt das bereits in der Jesus-Aussage „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Markus 12,31) mit. Und das diese Selbstliebe mitunter die schwierigste Aufgabe sein kann, schrieb der Psychiater C.G. Jung: „Wenn ich nun aber entdecken sollte, dass der Geringste von allen, der Ärmste aller Bettler, der Frechste aller Beleidiger, ja der Feind selber in mir ist, dass ich selber des Almosens meiner Güte bedarf, dass ich mir selber der zu liebende Feind bin, was dann?“

Selbstannahme

Nächsten lieben? Ja! Feinde lieben? Ja! Aber was, wenn der Feind in mir selbst ist? Was, wenn es mir einfach nicht gelingt, mich mit meinem Schatten, meinen dunkeln Seiten, mit meinem Wesen, mit meinem Inneren oder Äusseren zu versöhnen?

Auf diese schwierige Frage will ich keine einfache Antwort geben – weil das individuelle Leben komplexer ist als gut gemeinte Allzweckratschläge. C.G. Jung spricht davon, dass es das Unmöglichste sei, „sich selbst in seinem erbärmlichen So-Sein anzunehmen.“ Wenn schon einer der grossen Psychiater solches sagt, wird es wohl kaum einen einfachen, schnell anzuwendenden psychologischen Trick zur Selbstannahme geben.

Was sicher ist: Wer Liebe geben will, muss zuerst selbst Liebe erfahren. Und um mich selbst lieben zu lernen, brauche ich die Erfahrung des unverdienten Geschenks des „Geliebt-Werdens“. Entwicklungspsychologisch geht unsere Liebesfähigkeit auf die Kleinkindphase zurück. Michael Klessmann schreibt in seinem Lehrbuch zur Pastoralpsychologie:

Ein Kind ist zunächst darauf angewiesen, dass ihm die Liebe und sensible Zuwendung der Mutter entgegenkommt, um ein stabiles Selbstwertgefühl aufbauen zu können. Nur in dem Mass, in dem das gelingt, ist das Kind und später der/die Erwachsene wiederum in der Lage, selber unverkrampft und offen Liebe und Zuneigung an andere weiterzugeben. Wenn ein Kind kein einigermassen stabiles Selbstwertgefühl entwickeln kann, wird es kaum liebesfähig, sondern wird dazu neigen, erlittene Frustrationen und Verletzungen in späteren Beziehungen zu wiederholen.

Für mich als Theologe und Jesus-Nachfolger beginnt die Stärkung der eigenen Liebesfähigkeit jedoch noch weit früher als bei der erfahrenen Mutterliebe: Die Gewissheit, ein geliebtes und erwünschtes Geschöpf des himmlischen Vaters zu sein, ist für mich der feste Boden, auf dem ich stehe. Und dass mir dieser vollkommene Gott trotz meinem „erbärmlichen So-Sein“ immer wieder ein Beziehungs- und Liebesangebot macht, ist wahrhaft Gnade. 

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Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Spiritualität“.

Wo Herzlichkeit beginnt

Glück finden wir, wenn wir vollständig eins sind mit jeder Einzelheit unseres Lebens, gleich, ob gut oder schlecht, nicht, indem wir direkt danach suchen.
Mihaly Csikszentmihalyi (in: FLOW – Das Geheimnis des Glücks) 

 

Letzte Woche habe ich hier mit dem Artikel Herzlichkeit leben ausgeführt, was die Luege, Lose, Loufe-Strategie mit Freundlichkeit im Alltag zu tun hat. Es ging darum, die Mitmenschen wahrzunehmen, ihre Anliegen ernstzunehmen und Engagement zu zeigen.

Doch eigentlich beginnt Herzlichkeit bei uns selbst. Das haben wir auch bei der erwähnten Schulung (siehe letzter Blogartikel) den Bergbahnmitarbeitenden aufgezeigt.

Warte – Ich trete authentisch auf

Die Luege, Lose, Loufe-Strategie habe ich natürlich in Anlehnung an die eingängigen Konzepte der Verkehrssicherheit entwickelt. Jedes Kind wird spätestens im Kindergarten mit „Luege, Lose, Loufe“ vertraut gemacht.  Als ich den passenden „Luege, Lose, Loufe“-Aufkleber bestellte, korrigierte mich der Verkehrspolizist eindringlich: „Warte – Luege, Lose, Loufe“.

Das hat etwas: Jede Strategie und sinnvolle Aktion, gerade auch im Umgang mit unseren Mitmenschen, beginnt beim Warten. Das heisst: Bei mir selbst. Bevor ich Herzlichkeit gegenüber dem Kunden ausstrahlen kann, muss ich in den Spiegel schauen:

  • Wie geht es mir?
  • Bin ich bereit, meinen Mitmenschen heute herzlich zu begegnen?

Ich bin allergisch auf aufgesetzte Freundlichkeit und auswendig gelernte Standardsätze. Ich will in meinem Gegenüber einen Menschen spüren. Unsere Herzlichkeit muss authentisch, also echt und ehrlich sein. Nicht jeder von uns ist ein Freund vieler Worte und wir sollen uns selbst bleiben. Die Art und Weise wie wir jemandem auch ohne Worte begegnen (Augenkontakt, Gesichtsausdruck) spricht für sich.

Wenn wir selbst unzufrieden sind, dann können wir nicht zufrieden wirken. Das geht nur, wenn wir auch gut zu uns selbst schauen – und nicht nur zu unseren Kindern, Eltern, Mitmenschen, Kunden… Es ist eine erschreckende Tatsache, die uns in unseren Seminaren und Coachings immer wieder begegnet: Aktive Menschen neigen dazu, den Lebensbereich Selbst (unbewusst) zu streichen und dabei langsam aber stetig auszutrocknen.

Ein guter, gesunder Umgang mit sich selbst ist für viele Menschen eine Herausforderung. Aber wenn wir Tag für Tag – im Kundenkontakt oder auch einfach in Familie und Gesellschaft – unseren Mitmenschen mit Herzlichkeit begegnen wollen, müssen wir regelmässig in den Spiegel schauen und ein mutiges Selbstgespräch führen:

  • Und wie geht es dir?
  • Bist du lebendig, voller Energie?
  • Was brauchst du, damit du mit Leidenschaft Herzlichkeit leben kannst?

Ob als Kunde oder als Freund – ich wünsche mir authentische Mitmenschen. Menschen also, die mir nicht Freundlichkeit vorgaukeln, sondern in ihrem Herzen wirklich freundlich zu sich und zu ihrer Umwelt sind. Authentisch heisst dann auch, dass nicht immer alles gut und super ist. Viel mehr hat es damit zu tun, auch seine Grenzen zu kennen und zu respektieren.

Ich wünsche mir Menschen, denen man anmerkt, dass sie mit sich selbst – mit ihrem Innenleben – in Kontakt sind. Denn das zeigt mir, dass ich es nicht mit „seelenlosen Dienstleistungsmaschinen“ zu tun habe.

 

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Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Selbst“.

Gesucht: Sinnsucher

Sinn des Lebens:
etwas, das keiner genau weiß.

Jedenfalls hat es wenig Sinn,
der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein.

Peter Ustinov

Fehlende Sinnhaftigkeit ist eines der grössten Probleme unserer Zeit. Wer keinen Sinn erkennt in dem, was er tut, wird sich möglicherweise schneller als ihm bewusst ist, im Hamsterrad des Gestressten wiederfinden. Im Wirtschaftsteil der NZZ am Sonntag vom 5. Januar 2014 fand ich folgende spannende Aussage: „Roy Hitchman [Zürcher Berater und Headhunter] glaubt, dass nicht die Menge an Arbeit per se, sondern die mangelnde Sinnhaftigkeit und Qualität dieser Arbeit Stress und damit Burnouts und Erschöpfung hervorrufen.“

Genau dies erlebte auch eine Führungsperson, mit der ich kürzlich sprach. Toller Lohn, weltweite Reisen, grosse Verantwortung – und trotzdem erschien dieser Person die Arbeit immer sinnloser. Die Freude am Job war schon lange weg – was blieb, war der tägliche Kampf gegen die E-Mail-Flut. Körperliche Symptome wie Konzentrationsstörungen und eine bislang unbekannte Unlust auf soziale Kontakte waren die Folgen einer ungesunden Arbeits- und Lebensweise.

Sinn ist der Treibstoff in unserem Leben: Wenn wir in unserem Tun und Sein kein übergeordnetes Ziel, keine Bedeutung, die ausserhalb von uns liegt, entdecken können, wird das Leben ein mühsamer Kampf und Krampf wie das Autofahren ohne Treibstoff.

Sinn im Leben

Darum lohnt es sich, die Notbremse beim Hamsterrad zu ziehen und einmal weg vom Alltagstrott über sein eigenes Leben nachzudenken.

  • Erlebe ich das, was ich tue, als bedeutungsvoll?
  • Lebe ich meine Berufung? Was ist meine Berufung?
  • Was gibt mir Halt im Leben?
  • Warum tue ich, was ich tagtäglich tue?
  • Was hat für mich wirklich Bedeutung?
  • Wie wichtig bin ich mir selbst?
  • Wie wichtig sind mir andere Menschen (Familie, Freunde)?
  • Wie wichtig ist mir Gott?

So wichtig für unser Wohlbefinden die Frage nach dem Sinn auch ist, so sehr bleibt das Nachdenken darüber oftmals auf der Strecke. Wie besingt es Tim Bendzko doch so trefflich: „Muss nur noch kurz die Welt retten, danach flieg ich zu dir. Noch 148 Mails checken wer weiß was mir dann noch passiert denn es passiert so viel.“ Unser Aktivismus hält uns ganz schön auf trab – wie sollen wir da noch Zeit haben, nach dem Sinn unseres Tuns zu fragen?

Und wenn wir uns tatsächlich die Zeit nehmen und uns einen Moment der Ruhe und des Reflektierens gönnen würden – wie beginne ich eigentliche damit? Während für die Eine ein leeres Tagebuch eine Einladung zum Nachdenken über die Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens ist, werden diese weissen Seiten für den Anderen eine glatte Überforderung. Die Stille und die blosse Anwesenheit des Selbsts kann erstmal bedrohlich wirken. Der Wert eines einsamen Spaziergangs muss erstmal entdeckt werden, bevor wir uns wagen, uns mit uns selbst auf die Reise zu begeben.

Wer sich vorerst mit der Sinnfragen nicht sich selbst überlassen möchte, findet im Internet ein sehr tolles Einsteigertool: Die Umfrage Sinn des Lebens führt mit einem Selbsttest durch sechs Themengebiete à drei Fragen.

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Mein  Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Spiritualität“.

"Hirne vor horne"

Doch was immer die Mode diktiert, es scheint,
dass Menschen, die sich die Mühe geben,
das zu steuern, was im Bewusstsein geschieht,
ein glücklicheres Leben führen.
Mihaly Csikszentmihalyi (in: FLOW – Das Geheimnis des Glücks)

In diesen Tagen hocken in Davos die Mächtigen aus Wirtschaft und Politik beim WEF zusammen. Ihr Motto: „Die Neugestaltung der Welt„. Bei all den grossen globalen Veränderungen mag das wahrlich ein aktuelles Thema sein. Und doch: Es scheint mir etwas hoch gegriffen und beim Gedanken daran, dass die Wirtschaftskapitäne unsere Welt neu gestalten, wird es mir auch etwas mulmig zumute.

Meine Erfahrung ist nämlich, dass auch die Mächtigen, die CEOs dieser Welt, bereits ziemlich an die Grenzen kommen, wenn sie nur schon ihre eigene kleine Welt neu gestalten wollen. Eindrücklich bleibt da der Suizid vom Swisscom-CEO Carsten Schloter im letzten Jahr in Erinnerung. Aber wir müssen gar nicht so weit greifen und die grossen Tragödien herbeiziehen. In den letzten 14 Tagen haben mir gleich zwei CEOs – zwar nicht von Grossunternehmen, aber immerhin Chefs mit eigenen Mitarbeitern – offenbart, dass sie immer wieder in einem Verhalten landen, das sie eigentlich gar nicht wollen.

Die eigene, kleine Welt neu gestalten – gar nicht so einfach; für die Mächtigen dieser Welt nicht, aber auch für Leute ohne Limousine mit Privatchauffeur.

Lernen, das Bewusstsein zu steuern

Einer meiner Lehrer pflegte zu sagen: „Hirne vor horne!“ und wollte uns damit daran erinnern, dass es sich meistens ausbezahlt macht, wenn man nachdenkt, bevor man spricht oder handelt.

„Hirne vor horne!“ mag uns zu einfach klingen. Doch im Ansatz klingt das ganz ähnlich, wie die ABC-Strategie, welche der Psychologe Martin Seligman in seinem Buch Flourish vorstellt: „Die emotionalen Konsequenzen (C) ergeben sich nicht direkt aus dem erlebten Auslöser (A), sondern aus unseren Bewertungen (B) des Auslösers.“ Zugegeben, der Zusammenhang der beiden Strategien ist vielleicht nicht ganz so offensichtlich.

Nehmen wir ein Beispiel: Ich stehe mit vollem Einkaufswagen in der Schlange vor der Kasse. Endlich bin ich an der Reihe und die nette Person vis-à-vis erklärt mir: „Dies ist leider eine Expresskasse, Sie dürfen nicht mehr als sieben Artikel haben.“ Wie fällt meine intuitive emotionale Reaktion (C für Konsequenz) auf diese Situation (A für Auslöser) aus? Genau, ohne die angemessene Bewertung (B) oder eben das Einschalten des Hirns werde ich wahrscheinlich wenig erfreut „hornen“…

Beide Strategien sagen, dass zwischen Auslöser/Situation und Reaktion/Konsequenz ein Zwischenschritt nötig ist, eine Bewertung oder eben ganz simpel gesprochen das „Hirnen“. Und genau das hat wiederum damit zu tun, was Mihaly Csikszentmihalyi in seinem obigen Zitat ausdrückt: Wer es schafft, sein Bewusstsein zu steuern, wird ein glücklicheres Leben führen als der, der unreflektiert seinen Impulsen folgt.

 

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Mein Blogbeitrag dieser Woche dreht sich um den Lebensbereich “Selbst“.

Antti Törmänens Kündigung – oder: Erfolg – aber bitte sofort!

Nachdem Leonardo Da Vinci mit dem Malen begonnen hatte,
sah das Bild der Mona Lisa wohl nicht so schön aus.
Am Ende war das Resultat aber doch ganz okay.
Antti Törmänen, Ex-SCB-Trainer

Eigentlich interessieren mich die Trainerwechsel der Sportvereine wenig. Ausser es handelt sich um meinen Lieblingsverein, den EHC Biel. Ob im Fussball oder im Hockey, man gewöhnt sich ja an diese Szenerie: Läuft es einem Club schlecht, können die Spieler ihr Potenzial nicht abrufen, dann kommt es nicht selten zur kreativsten aller kreativen Lösungen: Der Trainer muss weg.

So geschehen vor einer Woche auch beim Meister SC Bern. Die Absetzung von Antti Törmänen hat mich mehr interessiert als andere solche Trainerentlassungen: Einerseits ist da die Frage, warum einer, der vor paar Monaten die Mannschaft noch zum Meistertitel führte, nun nicht mehr gut genug ist. Anderseits weckten Interviews mit Törmänen mein Interesse an dieser Persönlichkeit. Zudem sorgte „mein“ Club mit dem Sieg über den SCB für die berühmte eine Niederlage, die das Fass zum Überlaufen brachte. (Leider mussten wir dann gestern eine schmerzliche Revanche der Berner verkraften. Aber das ist ein anderes Thema.)

Spannend finde ich auch die Tatsache, dass mehrere Tausend SCB-Fans via Facebook und anderen Kanälen Törmänen zurück an die SCB-Bande fordern.

Erfolg muss her – koste es, was es wolle

In einer Welt, in der alle den schnellen Erfolg wollen – ob im Sport, an der Börse oder in der Berufskarriere, faszinieren mich Persönlichkeiten, die nicht nur an heute und morgen, sondern auch an übermorgen denken. So eine Persönlichkeit ist  Antti Törmänen. Im Interview hat er gesagt:

Ich will in diesem Geschäft nicht zum Monster werden: Ich will mit gutem Gewissen schlafen können und keine Spielerkarrieren zerstören. Glauben Sie mir: Es wäre einfach gewesen, den Spielern das Leben zur Hölle zu machen. Aber mein Plan war es, mit dem SCB etwas zu gewinnen, langfristig in Bern zu arbeiten. Mit dieser Vision vor Augen machst du keine solchen Dinge, nur um kurzfristig etwas zu bewirken.

Von diesen Aussagen können wir, ob hockeyinteressiert oder nicht, viel lernen. Haben wir für unser eigenes Leben eine langfristige Vision vor Augen, die uns auch im Hinblick auf die kurzfristigen Dinge hilft, die richtigen Entscheidungen zu treffen? Oder gehen wir auf der Suche nach dem schnellen Erfolg oder dem nächsten Kick planlos vor – nach dem Motto: Hauptsache kurzfristig stimmt’s?

Um beim Sport zu bleiben: Man könnte auch fragen, sind wir eher ein Törmänen-Typ oder ein Constantin-Typ? Ich hab mich entschieden, ein Törmänen-Typ zu sein. Aber das hat seinen Preis. In jungen Jahren hat mir ein Mentor gesagt, bis 40 Jahre sei das (Berufs)Leben eine Art „Warm-up“. Oder wie er es selbst sagt: „Man muss damit rechnen, dass die grössten Leistungen die Gott für uns plant, in der zweiten Lebenshälfte geschehen werden.“ (Gordon MacDonald in Du machst mich stark)

Ich werde morgen 38 Jahre alt. Bin also noch immer „am Aufwärmen“. Bereits habe ich viele Lernjahre hinter mir. Ich bin gespannt, was da noch kommt. Auf jeden Fall will ich an meiner Lebensvision festhalten und darauf vertrauen, dass die beste Zeit noch vor uns liegt.

 

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Emotionale Achterbahn

Glückliche Menschen sind lebendige Menschen.
Dr. Henry Cloud (in Auf der Spur des Glücks)

Jeder Mensch, so sagen wissenschaftliche Studien, hat ein „Glücksfixpunkt“. Unser subjektives Wohlbefinden ist demnach zur Hälfte genetisch bedingt. So erreicht unser innerer Stimmungsbarometer einige Zeit nach einem negativen oder positiven Ereignis wieder diesen Fixpunkt.

Ich staune immer wieder über mich selbst: Wie schnell meine Stimmung in die eine oder andere Richtung kippen kann. Da erhalte ich eine Nachricht, die mich irritiert oder mich zu sorgevollen Gedanken verleitet, und schon ist mein emotionales Wohlbefinden massiv unter Druck. Auf der anderen Seite, gerade gestern ging es mir wieder einmal so, kann ich in einem Stimmungstief sein und schon nach ein, zwei guten Begegnungen hellt sich meine emotionale Verfassung deutlich auf.

Das Leben ist eben eine emotionale Achterbahn – mit vielen Kurven, „Ups and Downs“, ruckartigen Richtungswechseln. Nun zeigen verschiedene Untersuchungen (siehe zum Beispiel in Glücklich sein von Prof. Sonja Lyubomirsky), dass unser Glücksempfinden aber trotz dieser emotionalen Achterbahn immer wieder zum Ausgangspunkt, eben zu unserem Glücksfixpunkt, zurückkehrt. Vielleicht am Eindrücklichsten dabei ist, wie schnell die kurzfristige Glückssteigerung nach einer Lohnerhöhung oder einem Karriereschritt verebbet. Aber auch das Gegenteil stimmt: Nach Rückschlägen finden wir mit der Zeit wieder zu unserem üblichen Glücksniveau zurück.

Vergebliche Suche nach Glück?

Nun können wir einwenden, dass damit all unser Glücksbestreben – samt der Fülle entsprechender Ratgeber oder den Bemühungen für ein Schulfach „Glück“ – völlig unnütz seien, wenn wir ja sowieso immer wieder auf unserem angestammten Glücksfixpunkt landen.

Die Studien sagen eben auch noch etwas anderes. Dies wurde gerade gestern im 10vor10 Beitrag Kann man Glück lernen? gut dargestellt: Wie eingangs geschildert, sind rund 50 % unseres Glücksempfindes von unseren Genen abhänging. Weitere (nur!) 10 % werden durch die äusseren Umstände (Geld, Status, Gesundheit, Wohnort, Alter…) beeinflusst. Und die restlichen 40 %? Dieser grosse Teil können wir aktiv durch unser Denken und unsere Haltung, Lebensstrategien und Handlungen gestalten.

Es kommt mir vor wie bei der banalen Metapher vom halbleeren oder halbvollen Glas: Unser genetisch angelegter Glücksfixpunkt entspricht dem Inhalt im Glas. Die Lebensumstände können dabei das Glas selbst sein – ein grosses oder kleineres Glas, das spielt eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist aber nun unsere Haltung: Mit welchen Augen betrachten wir unser Leben? Welche Bedeutung gebe ich meinem Leben? Ist unser Glas halbleer oder halbvoll?

Unsere Lebenszufriedenheit (unser Glück oder unser emotionales Wohlbefinden) hängt zu einem grossen Teil davon ab, ob wir unser Leben aktiv gestalten oder ob wir uns von den Umständen treiben lassen. Und selbst wer geneigt ist, immer das halbleere Glas zu sehen, kann mit einigen Glücksstrategien zu einer zufriedeneren Persönlichkeit werden.

 

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Sich selbst wahrnehmen

Was ich dir jetzt rate, ist wichtiger als alles andere: 
Achte auf deine Gedanken und Gefühle,
denn sie beeinflussen dein ganzes Leben! 
König Salomo (in Sprüche 4,23)

In letzter Zeit war ich wieder öfters mit meinem Referat Leben in Balance unterwegs. An verschiedenen Orten durfte ich Menschen dazu ermutigen, das eigene Leben ehrlich zu reflektieren. Dabei geht es bei dieser Thematik immer wieder um die Frage: Lebe ich oder werde ich gelebt? Sprich: Bin ich im Hamsterrad gefangen oder gestalte ich mein Leben – auch mein Berufsleben – selbstbestimmt und zielorientiert?

Ich mache den Zuhörern jeweils Mut, die alltägliche Betriebsamkeit zu stoppen, für einen Moment aus dem Hamsterrad auszusteigen und wahrzunehmen, was das Leben sonst noch alles bereit hält, wenn man sich nicht gerade von einem Termin zur nächsten Aufgabe hetzen lässt.

Es gilt, das Leben mit all seinen Facetten zu gestalten und die fünf unterschiedlichen Lebensbereiche (Arbeit, Liebe, Gesellschaft, Selbst, Spiritualität) bewusst im Alltag zu integrieren. Immer wieder stellen wir dabei fest, dass hier gerade der Bereich vom guten Umgang mit sich Selbst für viele eine Herausforderung darstellt. Der Alltag ist so ausgefüllt mit Familienmanagement, Anforderungen im Job und vielleicht noch mit einem Ehrenamt – wie soll da noch Zeit für einen bewussten Umgang mit sich selbst bleiben?

Achtsamer Umgang mit sich selbst

Doch ist nicht genau das die Aufforderung von König Salomo: „Vor allem anderen, achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn diese bestimmen dein Leben.“ Tja, haben wir das nicht oft umgekehrt: „Tu alles, was dir andere auftragen. Und wenn dann noch Zeit und Energie übrigbleibt, dann schaue zu dir selbst.“

Während meinem Leben in Balance-Referat zeige ich eine Folie mit verschiedenen Fragen zu sich selbst. Fragen, die uns helfen sollen, uns und unser Innenleben überhaupt einmal wahrzunehmen. Fragen eben, die uns darin unterstützen wollen, achtsam mit unseren Gedanken und Gefühlen umzugehen.

Manchmal sag ich an diesem Punkt im Referat: „Die Zeit reicht jetzt kaum, alle Fragen abzuschreiben. Aber wer will, dem schicke ich die Fragen nächste Woche zu.“ Und tatsächlich: Dieses Angebot wird rege genutzt. Kürzlich bekam ich sogar mehrere Wochen nach dem Referat eine Mail mit der Bitte, die Fragen doch noch zu schicken…

Darum hier für alle, die sich selbst wahrnehmen wollen, der erwähnte Fragekatalog. Noch eine kleine Warnung vorab: Es sind keine spektakulären Fragen, aber wenn wir sie ernsthaft beantworten, machen wir genau das, was uns König Salomo in seinem Weisheitsspruch so sehr ans Herz legt:

  • Was gibt mir Energie?

 

  • Welche Stärken + Möglichkeiten habe ich?

 

  • Wo mache ich den Unterschied?

 

  • Wo liegen meine Grenzen?

 

  • Wo betrügen mich meine Gefühle?

 

  • Wo stehe ich unter falschem Einfluss?

 

  • Wo bin ich leidenschaftlich?

 

  • Was ist mir besonders wichtig?

 

 

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Doping für die Seele

Was den Menschen wirklich befriedigt, ist nicht, schlank oder reich zu sein, sondern sich in seinem eigenen Leben wohlzufühlen.
Mihaly Csikszentmihalyi (in: FLOW – Das Geheimnis des Glücks)

Ich kenne mehrere Menschen, die einen angeblich sicheren Job aufgegeben haben und die Reise in eine eher ungewisse berufliche Zukunft gewagt haben. Warum tauschten diese Leute die Sicherheit gegen die Ungewissheit? Sind es etwa besonders abenteuerlustige Zeitgenossen oder gar gesellschaftskritische Aussteiger? Einige davon vielleicht schon, doch die Mehrheit der mir bekannten „Umsteiger“ sind es nicht.

Was dann? Meine Vermutung ist diese: Sie waren auf der Suche nach Doping für die Seele und strebten nicht nach Doping für das Portemonnaie.

In meiner Forschungsarbeit zum Thema Glück wird beim Blick in die entsprechende Literatur immer deutlicher: Geld macht nicht glücklich! Viele Studien belegen das. Sicher, auch das zeigen die Studien, bis zu einem gewissen Punkt beeinflusst unsere Finanzkraft unser Glück. Doch sobald die Grundbedürfnisse gedeckt sind, lässt sich die Lebenszufriedenheit nicht merklich und nachhaltig durch mehr Geld anheben.

Im letzten Blogartikel vor der Sommerpause habe ich dazu folgendes geschrieben:

Doch selbst wenn das möglich wäre, glaube ich nicht, dass Mitarbeitende oder auch Kunden über finanzielle Reize langfristig zu motivieren sind. Wir müssen einen tieferen Kern in ihnen ansprechen!

Wie sprechen wir diesen inneren Kern an? Anders gefragt:

Was ist Doping für die Seele?

In Anlehnung an das obige Zitat von Mihaly Csikszentmihalyi würde ich als erstes sagen: Doping für die Seele ist, wenn man mit sich selbst im Reinen ist. Oder eben wenn man sich in seinem eigenen Leben wohlfühlt.

Und dazu gehören weniger Dinge wie Reichtum, Status und Aussehen. Sondern eher:

  • Selbstbewusstsein – ein Bewusstwerden von sich selbst: Wer bin ich (nicht)? Was kann ich (nicht)? Was will ich (nicht)?
  • Ein Umfeld, das zu mir passt: Mitmenschen, die mich zum Blühen bringen. (Ein solcher Mitmensch ist hoffentlich nicht nur „die beste Freundin“, sondern darf sehr gerne auch der Chef, der Ehepartner oder die Arbeitskollegin sein!)
  • Ziele, die zu meinen Überzeugungen passen: Wenn unser tägliches Wirken kaum unserer inneren Wertvorstellung entspricht, fühlen wir uns bei dem, was wir tun, im besten Fall neutral – aber kaum beflügelt.
  • Aufgaben, die zu unseren Talenten passen: Doping für die Seele ist, wenn ich (auch beruflich) das machen kann, was ich gerne tue und besonders gut kann.
  • Ein Sinn, der meinem Leben Halt gibt: Um mich in mir selbst wohlzufühlen, muss ich wissen, warum ich tue, was ich tue. Wo liegt der tiefere Sinn in meinem Sein und Wirken?

Doping für die Seele ist demnach, wenn ich mich selbst kenne und mein Alltagsleben optimal zu diesem Selbst passt. Und darum orientieren sich einige in ihrem (Berufs)Leben neu.

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