Und hier noch das passende Zitat der Woche:
Merci, Brigä!
Und hier noch das passende Zitat der Woche:

Glücklich erfolgreich sein
„Und, habt ihr euch gut erholt?“ fragte mich mein Chef nach den Sommerferien. Meine reflexartige Antwort: „Gut erholt? Erholung und Familienferien, das gibt’s doch gar nicht!“
Klar habe auch ich mich auf unsere Ferien gefreut. Und klar doch, es gab auch viele schöne Momente mit unseren Kindern – beim Erklimmen des Riederhorns, zum Beispiel. Oder als Statist auf dem Set vom Dällebach-Film.Aber ganz ehrlich: Unter Erholung stelle ich mir etwas anderes vor. Auch wenn die mühsamen Zeiten – die Konflikte, die Reibereien und so – gesamthaft nicht mehr als ein bis zwei Stunden pro Tag ausmachen, die Energie, die da fast körperlich spürbar von einem weicht, laugt aus und hat ein grosses Frustpotenzial.
Ich habe einen Verdacht: Es geht nicht nur mir so! Wenn ich nämlich über meinen Ferienfrust spreche, ernte ich nicht selten ein verständnisvolles und sogar bestätigendes Kopfnicken.
Wie also gelingen Familienferien? Ist das überhaupt möglich? Nach meiner Einleitung sollte klar sein, dass ich folgende Tipps nicht als Besserwisser niederschreibe…
Die nächsten Ferien kommen schon bald! Wie können diese positiv gestaltet werden? Welche weiteren Tipps und erprobten Erfahrungen gibt es?
Ein ähnliches Thema sind die Familien-Weihnachtsfeiern, welchen jeweils erwartungsvoll entgegen geschaut wird, manchmal aber auch im Desaster enden. Hierzu haben wir beim Radio Life Channel einen Alltagstipp produziert.
Diese Woche gings in meinem Blogbeitrag um den Lebensbereich „Partnerschaft & Familie“. Nächste Woche ist „Gesellschaft“ an der Reihe.
„Such dir eine Arbeit, die du liebst – dann brauchst du keinen Tag im Leben mehr zu arbeiten.“ (Konfuzius)
Die Positive Psychologie und die Glücksforschung fragt nach dem, was uns Menschen gut tut und uns stärkt. Wie können wir Zufriedenheit erleben und was macht das Leben lebenswert? Dabei ist man sich einig: Viel zu oft schauen wir auf unsere Defizite und Schwächen. Wir fragen danach, was korrigiert und verbessert werden muss. Und dabei vergessen wird danach zu fragen, was uns auszeichnet, was unsere Einzigartigkeit ausmacht, auf welchem Gebiet wir besondere Stärken und Fähigkeiten besitzen.
Einer, der in aller Deutlichkeit auf diese Entwicklung aufmerksam gemacht hat, ist Marcus Buckingham. Mit Büchern wie „Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt!“ macht er Mut, uns nicht auf unsere Schwächen zu fixieren, sonderen unsere Stärken zu entdecken, entwickeln und einzubringen: „Es ist an der Zeit, endlich aufzuhören mit dem irrigen und Leiden schaffenden Versuch, vor allem die Schwächen ausmerzen zu wollen, um auf diese Weise möglichst vielseitig verwendbare Durchschnittsmenschen zu generieren.“ (Marcus Buckingham)
Viel zu oft haben wir gehört, dass wir nichts besonderes sind, dass wir zu viele Fehler machen, dass wir nicht genügen… Wer kann da noch zu tiefst im Herzen glauben, dass er einzigartig ist? Ein Mensch mit ganz besonderen Fähigkeiten?
Arbeit soll Spass machen. Unsere Einzigartigkeit und unsere Stärken sollen im Job zum Tragen kommen. Doch dies beginnt nicht am Arbeistplatz. Schon eher vor dem Spiegel. Kann ich mein Spiegelbild anschauen und sagen: „Ich bin ausgezeichnet!“?
Es geht um unseren Selbstwert. Um unser Bild von uns selbst. Das beste „Selbstwert-Programm“, das mir unter die Augen gekommen ist, habe ich in der Bibel entdeckt. Da hat ein Künstler, Poet und König folgende Zeilen gedichtet: „Du hast mich geschaffen – meinen Körper und meine Seele, im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet. Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Großartig ist alles, was du geschaffen hast – das erkenne ich!“ (aus Psalm 139, von König David)
Daruas ergibt sich für mich ein 5teiliges „Programm“ zur Stärkung meines Selbstwertes:
Wer seine Einzigartigkeit erkennt, kann diese auch mit Überzeugung in seinem Berufsalltag einbringen und dabei hoffentlich viele Flows erleben. Weitere Gedanken dazu im Blogbeitrag „Flow bei der Arbeit?„.
„Der einzige Weg, auf dem man nicht überholt werden kann, ist der eigene Weg.“
Marlon Brando, amerikanischer Schauspieler, 1924 – 2004


Fürs „richtige Leben“ ergeben sich für uns daraus zwei Fragen:
Neulich liess mich eine spannende Lektüre mal wieder über das Wunder des Lebens staunen. Im Artikel „Das Ende der Wissenschaft“* schildert James Le Fanu in der NZZ am Sonntag (Ausgabe vom 19. Juni 2011) eindrücklich, dass wir trotz enormem Wissen eigentlich sehr wenig wissen: „Hat die Wissenschaft bisher unseren Blick geweitet, stizt sie nun selbst in der Klemme. Gefangen zwischen den grossen intellektuellen Errungenschaften und der offensichtlichen Unerforschbarkeit des Lebens und des menschlichen Geistes.“
„Die Schlussfolgerung muss lauten: Während es vielleicht möglich ist, den physischen Aufbau des Gehirns bis aufs Atom genau zu erforschen, bleibt sein «Produkt» weiterhin ein ungelöstes Rätsel. Gemeint sind die grossen Geheimnisse des Verstandes: die Selbstwahrnehmung, der freie Wille, das Gedächtnis, die Gabe der Vernunft und der Vorstellungskraft und die eigene Identität, die sich verändert und reift mit der Zeit und doch dieselbe bleibt.“
Auch wenn wir vielleicht das Wunder „LEBEN“ nie wissenschaftlich erfassen können, so wünsche ich uns, dass wir das Geheimnis unseres eigenen Lebens entdecken, entfalten und geniessen. Das Leben ist ein Geschenk, das vielleicht nicht begriffen, sicher aber gestaltet werden kann. Dabei den im Auge zu behalten, der dieses Wunder erfunden hat, macht das Ganze aus meiner Sicht noch reicher.
*Englischer Originaltext: Science’s dead end
Wie schweigen wir also richtig? Wie kann zuhören gelingen?
Wenn wir einander volle Aufmerksamkeit und echte Achtsamkeit schenken, ist das auch eine Form einer Liebeserklärung: Ich bin da für dich! DU bist mir wichtig!
Diese Gedanken stammen aus unserem Seminar „Hilf mir, dich zu verstehen!“. Beim letzten Timeout-Weekend für Paare beschäftigten sich 17 Paare mit der Thematik positiven Paar-Kommunikation.
Ein erster Blogbeitrag zu diesem Thema finden Sie hier: Hilf mir, dich zu verstehen!
Ein Timeout-Weekend für die ganze Familie
Seit Jahren bietet das Seeländer Ehepaar Brigitte & Stef Gerber alltagstaugliche Timeout-Weekends an.
In diesem Herbst führen die beiden nun erstmals ein Timeout-Weekend für Familien durch.
Diese Familienfreizeit wird von Brigä & Adonette mitgestaltet. Die in der ganzen Deutschschweiz bekannte und mehrfach ausgezeichnete Bauchrednerin Brigä und ihre vorwitzige Puppe Adonette werden auf ihre Weise den thematischen Schwerpunkt des Weekends, Leben
in Balance, beleuchten.
Neben den abwechslungsreichen Programmteilen für die ganze Familie (Spiele, Brigä & Adonette, Lagerfeuer…) gibt es spezielle Seminarblöcke für die Erwachsenen. Dort erhalten die Teilnehmenden Inputs um die eigene, gesunde Life-Balance zu finden.
Termin: Freitag, 16. September, ab 17 Uhr – Sonntag, 18. September 2011, ca. 16.00 Uhr
Ort: Ferienheim Bärgsunne, in Schwanden über dem Thunersee
Weitere Infos und Anmeldung via www.leben-in-balance.ch.

Habe gerade einige gute Gedanken zu unserem Umgang mit dem kostbaren Gut Zeit gelesen.
Vielleicht inspiriert es auch noch andere, die sich ein Leben in gesunder Balance wünschen.
„Ob Job oder Freizeit: Wir sind Meister im ‚Müssen‘, aber Anfänger im ‚Einfach-sein-lassen‘. Unser Nonstop-Engagement lässt uns keine Zeit darüber nachzudenken, ob das, was wir tun, wirklich sinnvoll ist. Es scheint, als seien wir so damit beschäftigt, das Wasser vom Boden aufzuwischen, dass wir nicht dazukommen, einfach den Wasserhahn abzudrehen.“
(Quelle: simplify your time)